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Hövelhof Mario Schäfer kandidiert

Sozialdemokraten und Grüne stellen eigenen Bewerber zur Bürgermeisterwahl

09.12.2013 , 10:00 Uhr
In seiner Rede stellt er sein Bürgermeisterprogramm vor. - © FOTO: SPD
In seiner Rede stellt er sein Bürgermeisterprogramm vor. | © FOTO: SPD

Hövelhof (NW). In Hövelhof wurde am Freitagabend Geschichte geschrieben. Das erste Mal hat es in Hövelhof einen gemeinsamen Parteitag mehrerer Parteien gegeben zur Aufstellung eines gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten und eines gemeinsamen Bürgermeisterprogramms.

Vor den Logos beider Parteien, mit gemischter Versammlungsleitung und einer gemeinsamen Abstimmung unter den strengen Augen der SPD Kreisgeschäftsführerin Bärbel Hermansen, die aus Sicht des Wahlrechts den korrekten Ablauf sicherstellte, wurde der Vorsitzende der SPD Fraktion Mario Schäfer mit einer Zustimmung von 100 Prozent nominiert.

Nach der Begrüßung durch Mario Schäfer und Jörn Achtelik von den Grünen, stellte Mario Schäfer sich selbst und sein Programm in einer vielfach von Applaus unterbrochenen Rede vor.

In seiner dreißig minütigen Rede ging er auf alle Punkte ein, die er als Bürgermeister für die Sennegemeinde Hövelhof erreichen will.

Als größtes gemeinsames Thema ist hierbei die Diskussion zum Schulzentrum zu nennen, die bereits seit längerem von beiden Parteien und auch der FDP forciert wird. Entsprechend war auf der FDP Fraktionsvorsitzende Rudi Lindemann unter den Gästen.

Mario Schäfer stellte noch einmal klar, das er als Vater zwar eine integrierte Schulform wünsche, aber als Politiker ganz klar erst einmal der Elternwille zweifelsfrei festzustellen ist und die Beachtung dessen die oberste Prämisse darstellt.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Finanzsituation der Gemeinde. In diesem Bereich stellte Mario Schäfer seine Vorstellung für die Zukunft vor und zeigte der Versammlung die Möglichkeiten auf, wie er sich den Weg in eine dauerhaft schuldenfreie Zukunft vorstellt.

Auch der Rückhalt in der Familie wurde besonders heraus gestellt. Bereits während der Begrüßung hatte seine Familie einen entspreche den Stellenwert.

Mario Schäfer: "Die Bürgerinnen und Bürger sollen bei der Wahl eine echte Alternative haben. Nicht zwischen gut und schlecht, einer Farbe oder der Haarfarbe der Ehefrau, sondern zwischen zwei Konzepten. Zwei Konzepten für die die Parteien stehen mit ihren Bürgermeisterkandidaten an der Spitze und als ausführendes Organ. Und so muss auch der Wahlkampf sein. Hart in der Sache, aber fair im Umgang. Das wird mein Weg sein." Abschließend ging Mario Schäfer noch auf die Nominierungsveranstaltung der CDU ein, in der gefordert wurde, Hövelhof solle das Bayern im Kreis Paderborn werden: "Das bedeutet das sich die CDU anscheinend mit den 47,7 Prozentzufrieden geben möchte. Dabei wollen wir sie gerne unterstützen."

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