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Für eine Sanierung müsste das komplette Becken des Sennebades herausgenommen werden. - © Raphael Athens
Für eine Sanierung müsste das komplette Becken des Sennebades herausgenommen werden. | © Raphael Athens

Hövelhof Sanierung oder Neubau? Sondersitzung zum Hövelhofer Hallenbad

Debatte über Sanierung oder Neubau des 70er-Jahre-Baus

Jens Reddeker
28.10.2019 | Stand 29.10.2019, 11:00 Uhr

Hövelhof. In einer öffentlichen Sondersitzung beschäftigt sich am Dienstag, 29. Oktober, ab 19 Uhr der Hövelhofer Bau- und Umweltausschuss mit der Zukunft des Sennebades. Vorgestellt wird im Sitzungssaal des Rathauses, Schloßstraße 14, eine so genannte Machbarkeitsstudie zum Projekt. Für die Kommunalpolitiker geht es in den nächsten Wochen darum, in Erfahrung zu bringen, ob das in Teilen als marode eingestufte Bad aus den 70ern renoviert oder sogar abgerissen und neu errichtet wird. Festgestellt werden muss auch, welche Bedarfe innerhalb eines modernen Hallenbades in der Sennegemeinde von Vereinen und Privatschwimmern bestehen. Im Bau- und Umweltausschuss hatte Hubert Wewer vom Paderborner Architekturbüro AWS Ende März vom Zustand des Sennebades berichtet und aufgrund von Undichtigkeiten von einer „energetischen Katastrophe" gesprochen. Die Kostenschätzung für eine Sanierung ging von 12,8 Millionen Euro aus. Ein Neubau würde in ähnlichen Dimensionen liegen. Bürgermeister Michael Berens wünscht sich eine Richtungs-Entscheidung noch vor den Haushaltsberatungen.

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