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Wegen einer Auseinandersetzung von 40 bis 60 Personen in der Notunterkunft im Lager Staumühle wurde die Polizei alarmiert. - © dpa (Symbolbild)
Wegen einer Auseinandersetzung von 40 bis 60 Personen in der Notunterkunft im Lager Staumühle wurde die Polizei alarmiert. | © dpa (Symbolbild)

Hövelhof Tumult im Flüchtlingslager Staumühle

Ralph Meyer
03.01.2017 | Stand 03.01.2017, 17:27 Uhr

Hövelhof. In den Vormittagsstunden des Dienstags rückten Polizeikräfte zur Notunterkunft im Lager Staumühle aus. Tumultartige Auseinandersetzungen zwischen streitbaren Parteien waren gemeldet worden. Nach Angaben von Zeugen sollten sich dort zwischen 40 und 60 Personen prügeln. Beim Eintreffen der Kräfte herrschte in dem Lager am Rande des Truppenübungsplatzes Senne, das vornehmlich von mehreren hundert Balkanflüchtlingen bewohnt wird, die auf ihre Abschiebung warten, allerdings Ruhe. Wie die Ermittlungen der Polizei ergeben haben, war eine Beziehungsgeschichte um eine Bewohnerin des Lagers Auslöser der Konfrontation zwischen Georgiern und Albanern. Vier Personen wurden wegen des Verdachts einer Bedrohung in Gewahrsam genommen. Dabei soll möglicherweise auch ein Messer zum Einsatz gekommen sein. Verletzt wurde niemand, teilte ein Sprecher der Paderborner Polizei mit.

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