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Das Hallenbad ist nach zweijähriger Sanierungszeit im Oktober 2018 wiedereröffnet worden.  - © Regina Brucksch
Das Hallenbad ist nach zweijähriger Sanierungszeit im Oktober 2018 wiedereröffnet worden.  | © Regina Brucksch

Delbrück Lange Wartelisten bei der Anmeldung von Schwimmkursen in Delbrück

Stadtrat beschließt für das Delbrücker Hallenbad eine Aufstockung des Personals um 19 Wochenstunden.

Regina Brucksch
03.12.2019 | Stand 03.12.2019, 07:57 Uhr

Delbrück. Das Personal im Delbrücker Hallenbad bekommt Verstärkung. Einstimmig beschlossen die Vertreter des Stadtrats für die Wasseraufsicht und die technische Betreuung eine Erhöhung des Stellenbedarfs im Umfang von 19 Wochenstunden. Sie folgten der Empfehlung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses.

Delbrück. Das Personal im Delbrücker Hallenbad bekommt Verstärkung. Einstimmig beschlossen die Vertreter des Stadtrats für die Wasseraufsicht und die technische Betreuung eine Erhöhung des Stellenbedarfs im Umfang von 19 Wochenstunden. Sie folgten der Empfehlung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses. Fachbereichsleiter Manuel Tegethoff (Bildung/Sport/Kultur) nannte die aktuellen Zahlen als wichtigsten Grund für den Beschlussvorschlag. Zusammengefasst sei nach der Neugestaltung ein Zuwachs von durchschnittlich 1.500 Besuchern im Monat zu verzeichnen. Das Bad sei nach zweijähriger Sanierungszeit im Oktober 2018 wiedereröffnet worden. Nach einem Jahr Betriebstätigkeit habe eine Reflexion ergeben, dass bei der Wasseraufsicht und bei der technischen Betreuung mit drei Vollzeitstellen sowie einer 30- und einer 20-Stunden-Kraft eine Unterbesetzung bestünde. Nachfrage nicht abzudecken „Darin spiegeln sich das Überstunden- und Resturlaubskonto mit 611 und 118 Tagen, der Fortgang einer ortsansässigen Schwimmschule und das Beschäftigungsverbot einer Schwangeren wider", listete er Details auf. Die Attraktivitätssteigerung bei den Kursen, die auf der Wunschliste es Arbeitskreises Hallenbad stünden, müssten ebenfalls Berücksichtigung finden. Die Personaldecke für das Bistro und die Garderoben beurteilte er als ausreichend. „Obwohl die Vereine das Hallenbadteam bei den Schwimmkursen unterstützen, können wir die Nachfrage nicht abdecken. In den letzten Wochen haben sich lange Wartelisten gebildet", sah Tegethoff ein weiteres Potenzial für zusätzliche Einnahmen. "Soweit es personell möglich war, konnten von Januar bis September dieses Jahres 5.760 Euro Kursgebühren für Aquafitness und 3.540 Euro für Anfängerschwimmkurse eingenommen werden", nannte er wichtige Umsätze. Die Fraktionsvorsitzenden Anita Papenheinrich (CDU) und Brigitte Michaelis (PID) sowie Manfred Köllner (Grüne) bestätigten die positive Entwicklung des Hallenbads und befürworteten die Aufstockung des Personals.

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