Ein Müllfahrzeug geriet auf der B 64 in Brand. - © Polizei Paderborn
Ein Müllfahrzeug geriet auf der B 64 in Brand. | © Polizei Paderborn

Delbrück/Altenbeken Zwei Fahrzeug-Brände sorgen für Sperrungen auf der B 64

Bei Delbrück gerät ein mit Müll beladener Lkw in Brand, bei Buke ein Holztransporter.

Viktoria Bartsch

Delbrück/Altenbeken. Zwei unterschiedliche Brände auf der B 64 hielten die Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr am Mittwochnachmittag in Atem: Ein Lkw, der etwa vier Tonnen gewerblichen Müll geladen hatte, war auf dem Weg von Westenholz in Richtung Delbrück, als der Fahrer (43) Rauchentwicklung in der Mulde bemerkte. Laut Polizei hielt der Mann das Fahrzeug in Höhe Alter Postweg an und alarmierte die Feuerwehr. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte sei es zu keiner offenen Flammenentwicklung gekommen, so dass zunächst versucht wurde, den Aufbau mit Löschwasser zu kühlen. Gegen 15.30 Uhr wurde der Lkw dann auf ein etwa 300 Meter entferntes Betriebsgelände gefahren. Um den Schwellbrand bekämpfen zu können, wurden anschließend Löcher in die Mulde geschnitten. Die Bundesstraße war bis gegen 15.40 Uhr komplett gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei in diesem Fall auf etwa 150.000 Euro. Fahrer verließ unverletzt das Fahrzeug Zuvor geriet gegen 14 Uhr ein Stammholztransporter mit Anhänger in Höhe Schwaney in Brand. Nachdem der Lkw-Fahrer (33) aus Richtung Bad Driburg kommend Buke passiert hatte, hörte er einen lauten Knall und bemerkte Probleme bei der Fahrzeugelektronik und Rauchentwicklung im Motorraum. Laut Polizei hielt der Mann sofort an und verließ unverletzt das Fahrzeug. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Führerhaus in Vollbrand. Auch die Nadelholzstämme, die auf dem Lkw geladen waren, wurden durch das Feuer in Brand gesetzt. Durch die Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Ladung des Anhängers verhindert werden. Die Bundesstraße musste in beiden Richtung komplett gesperrt und der Verkehr abgeleitet werden. Bei dem Unglück liefen laut Polizeimeldung etwa 20 Liter Motoröl auf die Bankette. Die Untere Wasserbehörde wurde informiert. Etwa ein Kubikmeter Erde musste ausgebaggert werden. Zudem muss geprüft werden, ob durch die enorme Hitzeentwicklung die Fahrbahn Schaden genommen hat. Der Sachschaden dürfte sich auf annähernd 200.000 Euro belaufen.

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