Rudolf Fraune (v. l.), Werner Pasel, Ursula Happe, Bernhard Hoppe-Biermeyer, Werner Peitz und Willibald Haase. - © FOTO: GERD NEUFELD
Rudolf Fraune (v. l.), Werner Pasel, Ursula Happe, Bernhard Hoppe-Biermeyer, Werner Peitz und Willibald Haase. | © FOTO: GERD NEUFELD

Delbrück Klimmzüge auf dem Sportgelände

In Delbrück gibt es jetzt ein Paradies für Calisthenics-Sportler

von gerd neufeld

Delbrück. Kletterkünste und Klimmzüge auf Bäumen waren gestern; heute ist "Street Workout and Parkour" angesagt. Was das genau ist, erfuhren Aktive und Zaungäste jetzt auf dem Schulsportgelände am Nordring.

Eingefunden hatte sich der Vorsitzende des Stadtsportverbandes (SSV) Delbrück, Bernhard Hoppe-Biermeyer, nebst Offiziellen, um die Anlage in Betrieb zu nehmen. Mit dabei auch Bürgermeister Werner Peitz als Vertreter der Stadt, die das Projekt mit 7.500 Euro unterstützte.

Der Gesamtwert der Anlage beträgt 15.000 Euro. Mit Rudolf Fraune vom Sportverein DJK Delbrück sowie dem Sportausschussvorsitzenden Willibald Haase war sich Peitz einig, dass diese Anlage ein "Leuchtturm" für Delbrück ist.

Hoppe-Biermeyer dankte den Sponsoren, darunter die Delbrücker Stadtsparkasse, vertreten durch deren Chef Werner Pasel, sowie die Baustofffirma Happe, vertreten durch Ursula Happe, für deren finanzielles und materielles Engagement.

Ihren Beitrag leisteten auch freiwillige Helfer aus der Delbrücker Sportszene. Zunächst habe man die Klettergerüste für horizontale und vertikale Übungen selbst herstellen wollen, doch der TÜV habe einen Strich durch die Rechnung gemacht, erläuterte Hoppe-Biermeyer. Nach längerer Suche sei man in Willebadessen fündig geworden.

Als einzige Firma in Deutschland sei dort ein Betrieb in der Lage, entsprechende Klettergerüste herzustellen. Gemeinsam mit dieser Firma, die auf Spielgeräte spezialisiert ist, habe man die Delbrücker Anlage als Pilotprojekt für Bewegungsgeräte entwickelt.

Freuen dürfen sich vor allem die zahlreichen jungen im Fachjargon "Calisthenics-Sportler" genannten aktiven Sportler über die neue Trainingsanlage. Allen voran Roman Wunder und Stephen Heber, die den Anstoß zu dem Projekt gaben.

Copyright © Neue Westfälische 2018
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group