Raubkunst oder Kolonialismus: Woher stammen Kunstobjekte?

Erst langsam dringt ins Bewusstsein, dass auch heute erworbene Kunstwerke, Wertobjekte oder Alltagsgegenstände Raubgut sein könnten. Eine Ausstellung im Kreismuseum Wewelsburg widmet sich dem Thema.

Büren-Wewelsburg. Der Fall Gurlitt, Bronzen aus dem ehemaligen Königreich Benin oder die Elgin Marbles von der Akropolis – diese Aufzählung macht die Spannbreite aktueller Provenienzforschung deutlich. Die Provenienzforschung, also das Erforschen der Herkunft und der Geschichte von Objekten, ist Thema der neuen Ausstellung „Geschichte der Dinge. Zur Herkunft von Objekten in nordrhein-westfälischen Sammlungen" des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Die Schau ist ab Sonntag, 27. September und bis zum 6. Dezember, im Kreismuseum Wewelsburg zu sehen. Anschließend wandert sie durch sieben weitere Museen in Nordrhein-Westfalen.