Projektleiter Heiko Grebe von der Breitband innogy TelNet stellte das Projekt, das eine Versorgung mit OpenAcceess und erweiterten FTTC-Netz vor. - © Johannes Büttner
Projektleiter Heiko Grebe von der Breitband innogy TelNet stellte das Projekt, das eine Versorgung mit OpenAcceess und erweiterten FTTC-Netz vor. | © Johannes Büttner

Büren Stadt Büren plant für schnelles Internet Kooperation mit Innogy

Johannes Büttner
12.07.2019 | Stand 12.07.2019, 17:09 Uhr

Büren. Wenn auch die Deutsche Glasfaser ihr Angebot mit der Zusage nicht nur die Stadtteile Wewelsburg, Ahden, Brenken und die Kernstadt, sondern alle Stadtteile Bürens mit schnellem Glasfaser zu versorgen, erweitert hat, wird die Stadt Büren einen Kooperationsvertrag mit der Innogy abschließen. Der Rat der Stadt stimmte dem Beschluss zu, den der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Stadtplanung am Dienstag getroffen hatte. „Schade, aber jetzt kommt man zu spät", kommentierte Ratsherr Peter Salmen (SPD) die Bemühungen der Deutschen Glasfaser doch noch ins Bürener Boot zu steigen. Die Kosten sind für den Endkunden bei vergleichbaren Angeboten beider Anbieter in etwa gleich, hatte Bürgermeister Burkhard Schwuchow errechnet. Innogy könnte nach den Sommerferien starten Ausschlaggebend dabei war, dass Innogy im vergangenem Jahr bereits Glasfaserleitungen in einigen Stadtteilen verlegt hatte und somit die Versorgung der Wohneinheiten schneller erfolgen kann. Weiterhin wurde berücksichtigt, dass man mit Innogy einen verlässlichen Partner kennengelernt habe. Beide Unternehmen hatten angeboten, die Anschlüsse bis ins Haus kostenlos zu verlegen. Voraussetzung ist allerdings, dass 40 Prozent der Haushalte einen Vertrag, der eine Laufzeit von zwei Jahren hat, abschließen. Umsetzen könnte die Innogy die Maßnahme nach den Sommerferien. „Wer werden nach den Ferien mit der Erhebung starten. Diese werden dann etwa zehn Wochen dauern. Wenn dann die 40 Prozent erreicht sind, können wir gleich loslegen", sagte Heiko Grebe, Projektleiter der Innogy. Zwar sollen weit möglichst alle Häuser versorgt werden, doch die Versorgung von Einzelhöfen und einzeln stehenden Häusern wird über ein eigens aufgelegtes Programm seitens des Kreises Paderborn durchgeführt.

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