Bei einem Zimmerbrand in der Abschiebehaftanstalt in Büren wurden mehrere Menschen verletzt. - © Pixabay (Themenbild)
Bei einem Zimmerbrand in der Abschiebehaftanstalt in Büren wurden mehrere Menschen verletzt. | © Pixabay (Themenbild)

Büren Verdacht auf Brandstiftung: Zimmerbrand in Abschiebehaft

In Büren wird gegen einen Ausreisepflichtigen ermittelt. Er steht unter dem Verdacht der schweren Brandstiftung

15.04.2019 | Stand 15.04.2019, 13:02 Uhr

Büren. Nach einem Zimmerbrand in der Unterbringungsanstalt für Ausreisepflichtige am Stöckerbusch hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung eingeleitet. Das teilt die Polizei mit. Demnach steht ein 36-jähriger Ausreisepflichtiger mit pakistanischer Staatsangehörigkeit im Verdacht, am Samstagnachmittag in seinem Zimmer die Matratze seines Bettes angezündet zu haben. Der Brand wurde von anderen Bewohnern bemerkt und gemeldet. Feuer wurde gelöscht Bedienstete der Einrichtung retteten den Tatverdächtigen umgehend aus dem Gefahrenbereich und löschten das Feuer. Die Feuerwehr wurde zudem alarmiert und war schnell vor Ort. Den Tatverdächtigen sowie drei Bedienstete im Altern von 32, 48 und 49 Jahren der Einrichtung brachte der Rettungsdienst vorsorglich wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Sie konnten noch am selben Tag wieder entlassen werden. Der 36-Jährige blieb über Nacht im Krankenhaus und kam am Sonntag zurück in die Unterbringungsanstalt. Im Zimmer des Mannes war leichter Brandschaden entstanden.

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