Bekommt die alte Verbindung der Almetalbahn neues Leben eingehaucht? - © Michael Kreutner (Archivbild)
Bekommt die alte Verbindung der Almetalbahn neues Leben eingehaucht? | © Michael Kreutner (Archivbild)

Paderborn/Büren Almetalbahn wird jetzt in den politischen Gremien diskutiert

CDU greift bei NPH-Versammlung die Diskussion um die Schieneninfrastruktur auf

Kreis Paderborn. Mehrfach hatte die Neue Westfälische in den vergangenen Wochen über eine mögliche Reaktivierung der Almetalbahn berichtet. Nun erreicht die Diskussion auch die politischen Gremien. Neben dem Bauausschuss in Büren in der nächsten Woche wird sich am kommenden Montag auch die NPH-Verbandsversammlung mit der Trasse beschäftigen. Die CDU Fraktion holt das Thema auf die Tagesordnung. Die Christdemokraten hätten sich bereits in den vergangenen Jahren mit dem Ausbau der Infrastruktur auf der Schiene befasst. Dazu habe der NPH auch entsprechende Beschlüsse gefaßt. "Ein wesentlicher Beschluss war die Sicherung der Trasse der Almetalbahn, die damit für eine mögliche Nutzung in der Zukunft grundsätzlich zur Verfügung steht", bringt Bernd Schulze-Waltrup, Fraktionsvorsitzender der CDU im NPH, in Erinnerung. Auch die Sennebahn ist auf der Tagesordnung Außerdem stellt die CDU eine Anfrage zur Sennebahn an den NWL zur Elektrifizierung der Strecke. "Der Erfolg des schon erfolgten Ausbaus auf der Sennebahn macht deutlich, dass hier noch mehr Potential liegen kann", meint Matthias Goeken MdL. Also geht es am Montag auch um die Elektrifizierung der Sennebahn. "Die CDU-Fraktion im NPH hat im vergangenen Jahr angeregt, die Elektrifizierung der Sennebahn beim NWL prüfen zu lassen. Wir möchten den Verbandsvorsteher bitten, über den aktuellen Sachstand zu dieser Anfrage zu berichten", betont Schulze-Waltrup. Zeit für erneute Diskussion ist reif Mit Blick auf die Almetalbahn habe der NPH gemeinsam mit dem Kreis Paderborn dafür gesorgt, dass die Strecke weiterhin für den Schienenverkehr grundsätzlich verfügbar sei und nicht "entwidmet" wurde. Hier solle der Verbandsvorsteher die aktuelle Situation, vor allem den letzten Stand der sogenannten "standardisierten Bewertung" für die Almetalbahn in der Verbandsversammlung vorstellen. "Wir möchten die öffentliche Diskussion aufgreifen und auf der Basis der Informationen mögliche weitere Schritte beraten. Die Sicherung der Trasse wurde ja beschlossen, um zukünftige Entwicklungen aufgreifen zu können. Wenn es ein neues Klima 'pro Schienenausbau' aber auch die notwendige Finanzierung geben kann, können wir auch erneut beraten", so Bernd Schulze-Waltrup.

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