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Auf diesem Bild herscht noch Zuversicht. Adria Airways sollte Paderborn mit London verbinden, doch diese Flüge werden gestrichen. - © Flughafen Paderborn/Lippstadt
Auf diesem Bild herscht noch Zuversicht. Adria Airways sollte Paderborn mit London verbinden, doch diese Flüge werden gestrichen. | © Flughafen Paderborn/Lippstadt

Rückblick 2018 Ein turbulentes Jahr für den Flughafen Paderborn/Lippstadt in Büren

Mehr Linienflüge, viele Verspätungen und eine weitere Insolvenz - am Ende wird eines der neuen Ziele schon wieder gecancelt

Karl Finke
30.12.2018 | Stand 30.12.2018, 12:44 Uhr

Büren/Kreis Paderborn. Der Flughafen Paderborn/Lippstadt kämpft weiter mit Erfolg gegen die große Konkurrenz der anderen Airports im Lande. Das Jahr 2018 war im Rückblick durch eine gute Entwicklung auf der Frankfurt-Linie geprägt. Im April war die Zahl der wöchentlichen Verbindungen von sechs auf zwölf erhöht worden. Auch das Reiseziel Türkei entwickelte sich wieder mit steigender Tendenz. Nach der Insolvenz von Air Berlin beziehungsweise Niki Ende 2017 sollten neue Fluggesellschaften auch am heimischen Flughafen die Lücke für viele Urlaubsflüge füllen. Die slowenische Gesellschaft Small Planet übernahm etliche Sonnenziele, sorgte aber mit Verspätungen und Flugausfällen für häufigeren Verdruss bei Passagieren.Im September war sie zahlungsunfähig. Glücklicherweise übernahm im Winterflugplan TUIFly einen Teil der geplanten Flüge ab Büren-Ahden. Als neuer Partner des heimischen Flughafens eröffente Adria Airways zum Winterflugplan neuen Linienverkehr nach Wien, Zürich und London. Doch die Destination in die britischen Hauptstadt wird aufgrund zu geringer Buchungen schon Anfang 2019 wieder eingestellt. Am Ende des Jahres kann der Ostwestfalen-Airport seine Fluggastzahlen in etwa stabil halten. Die Verantwortlichen können sich für weitere Anstrengungen zudem der finanziellen Förderung ihrer kommunalen Gesellschafter gewiss sein.

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