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Das Schild prangt an der Fassade: Die Gesamtschule wird im Bürener Schulzentrum immer größer. Als Kommissarische Schulleiterin ist die Konrektorin Clarissa Rehmann in der Verantwortung. - © Karl Finke
Das Schild prangt an der Fassade: Die Gesamtschule wird im Bürener Schulzentrum immer größer. Als Kommissarische Schulleiterin ist die Konrektorin Clarissa Rehmann in der Verantwortung. | © Karl Finke

Büren Gesamtschule in Büren kann sechszügig werden

Anmeldungen abgeschlossen: 149 Schüler wollen den Unterricht besuchen. Abstimmung mit Gymnasien, Berufskollegs und mit Bad Wünnenberg bereits erfolgt. Neue Schulleitung steht schon fest

Karl Finke
31.03.2017 | Stand 31.03.2017, 09:36 Uhr

Büren. Bis zum Ende der Frist am 17. März sind an der Bürener Gesamtschule insgesamt 149 Kinder angemeldet worden. Die Stadt Büren hat bei der Bezirksregierung in Detmold die Einrichtung von sechs Eingangsklassen zu Beginn des neuen Schuljahres Ende August angefragt. „Wir leiten alles Erforderliche in die Wege, damit alle Mädchen und Jungen aufgenommen werden können", gab Bürgermeister Burkhard Schwuchow am Mittwochabend im Bildungsausschuss des Stadtrates öffentlich Auskunft über den Umgang mit dem großen Andrang zu der Schulform. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte eine Debatte beantragt, die nicht stattfand. Thomas Scharfenberg als Sachkundiger Bürger zeigte sich aber „zufrieden" mit der Antwort. Die Gesamtschule ist vor Jahresfrist durch Umwandlung der Sekundarschule entstanden. Die neue Einrichtung war von der Bezirksregierung vierzügig genehmigt worden, durfte jedoch mit Detmolder Zustimmung schon für die erste Eingangsklasse auf fünf Züge mit 120 Schülerinnen und Schülern erweitert werden. Vorstoß zu einer weiteren beantragten Klasse Zum neuen Schuljahr wäre die Gesamtschule „mit elf Schülern überbelegt" begründete der Bürgermeister den Vorstoß zu einer weiteren beantragten Klasse. Geprüft worden wäre bereits das Platzangebot im Gebäude. „Diese Voraussetzung ist gegeben", so das Stadtoberhaupt, „da sind wir guter Dinge." Die Stadt Büren hat laut Schwuchow bereits „am 27. März mit Schreiben an alle Nachbarkommunen" diese über den Andrang zur Gesamtschule und die beabsichtigte Sechszügigkeit informiert. Die angrenzenden Städte und Gemeinden werden damit um Stellungnahmen zu den Planungen gebeten. Schon am 21. März, so Schwuchow zu den Ausschussmitgliedern, hätte sich die Stadtverwaltung mit der Nachbarstadt Bad Wünnenberg besprochen. Auch Schülerinnen und Schüler aus dem dortigen Stadtgebiet sind in Büren angemeldet worden. Gespräche hätten auch mit den weiteren Schulformen in Büren, den Gymnasien und den Berufskollegs stattgefunden. Eine größere Gesamtschule könnte in den nächsten Jahren Folgen für diese nach sich ziehen. Aus diesen Reihen war vor Jahren die Sekundarschule ohne Oberstufe befürwortet worden. CDU hat „für langsames Wachstum" plädiert Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen kam die im Schulausschuss vom Bürgermeister vorgestellte Zielrichtung durchaus überraschend. Bei der Verabschiedung des Haushalts hätte die CDU „für langsames Wachstum" plädiert, so Scharfenberg – und die SPD dafür, dass „Schulprobleme im Kreis woanders gelöst werden" müssten. Die Schulleitung für die Bürener Gesamtschule steht nach Informationen der Neuen Westfälischen schon fest. Sie ist von den Verantwortlichen in Detmold und Büren aber bislang noch nicht veröffentlicht worden.

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