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Extrem gesichert: So sieht die ehemalige Justizvollzugsanstalt Büren heute in der Außenansicht aus. Die hohe Betonmauer und der davor befindliche Zaun machen eine Flucht nahezu unmöglich. In Kürze werden in der Einrichtung wieder Abschiebungshäftlinge untergebracht. - © Hubertus Gärtner
Extrem gesichert: So sieht die ehemalige Justizvollzugsanstalt Büren heute in der Außenansicht aus. Die hohe Betonmauer und der davor befindliche Zaun machen eine Flucht nahezu unmöglich. In Kürze werden in der Einrichtung wieder Abschiebungshäftlinge untergebracht. | © Hubertus Gärtner

Büren Hochsicherheitstrakt soll so "human wie möglich" werden

Das Land NRW macht die ehemalige JVA Büren wieder zur zentralen Abschiebungseinrichtung

Von Hubertus Gärtner und Florian Pfitzner
01.05.2015 | Stand 01.05.2015, 10:44 Uhr

Büren. Mit den Stimmen von SPD und Grünen hat der Düsseldorfer Landtag ein Abschiebungshaftvollzugsgesetz für NRW verabschiedet. Ab sofort dürfen in der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Büren im Kreis Paderborn wieder Abschiebungshäftlinge untergebracht werden. Abschiebungshaft könne in einem Rechtsstaat nur das letzte Mittel ("Ultima Ratio") sein, betont NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD). Man wolle den Vollzug in Büren "so human wie möglich gestalten" und "den allgemeinen Lebensverhältnissen angleichen".