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Sekundarschule Borchen, Kirchborchen, Schule an der Altenau - © Svenja Ludwig
Sekundarschule Borchen, Kirchborchen, Schule an der Altenau | © Svenja Ludwig

Borchen Der positive Trend sichert die Sekundarschule in Borchen

Das NRW-Ministerium für Schule und Bildung teilte die frohe Botschaft mit, dass es an der Schule an der Altenau weitergehen wird

Uwe Müller
16.05.2019 | Stand 17.05.2019, 11:37 Uhr

Borchen. Der Trend war gut, aber die Schülerzahlen erfüllten nicht die Landesvorgaben. Denn 54 Schüler hatten sich für die Sekundarschule Borchen angemeldet – streng genommen sechs zu wenig. Aber Schulleiter Jörg Wenzel hatte ein gutes Gespür. Er war sich sicher, dass der Anstieg der Schülerzahlen um 35 Prozent auch bei der Bezirksregierung wohlwollend zur Kenntnis genommen worden sei. Und nun wurde sein Optimismus bestätigt: Der Fortbestand der Sekundarschule in Borchen ist gesichert. „Borchens Schüler und Eltern brauchen sich keine Sorgen mehr zu machen", versichert der FDP-Landtagsabgeordnete Marc Lürbke, der mit dem Borchener FDP-Ratsherren Marcel Welsing eine entsprechende Information von Mathias Richter, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung, erhalten hat. Laut Richter bestehe keinerlei Absicht, die Aufnahme von Schülern in die Jahrgangsstufe 5 nicht zu genehmigen. Stattdessen wird die Bezirksregierung die Schule, wie auch in den vergangenen Jahren, weiterhin schulfachlich beraten und unterstützen. Auch Bernhard Hoppe-Biermeyer, kommunal-politischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, freut sich, dass die Schule in seinem Wahlkreis eine Zukunft hat. Auch er hatte die frohe Botschaft von der Landesregierung bekommen. Positives Signal für Borchen „Ich bin überglücklich, dass es jetzt offiziell ist, auch wenn im Grunde genommen schon länger klar war, dass der Fortbestand der Schule gesichert ist. Es ging letztendlich nur darum ob drei- oder zweizügig", meint Borchens Bürgermeister Reiner Allerdissen (SPD) und fügt an: „Die Bezirksregierung hatte erst Sorge um unsere Schule und ich hatte versprochen, dass die Schule attraktiver wird. Wir haben viele Anstrengungen unternommen und kräftig die Werbetrommel gerührt. Jetzt haben wir eine Schule, die hervorragend ausgestattet ist und mit allen Sekundarschulen mithalten kann. Es war ein Schulterschluss zwischen Schule und Politik." Eine zweizügige Sekundarschule im ländlichen Raum wird derzeit geduldet, die Landesregierung will es bis zum Schuljahr 2021 nun auch schulgesetzlich regeln. „Die Borchener Sekundarschule leistet hervorragende Arbeit und ist ein wichtiger Baustein der schulischen Versorgung in der ländlichen Region", so Welsing und Lürbke. „Nun haben nicht nur die Schule, sondern auch die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern die erforderliche Sicherheit, um Anmeldungen für das kommende Schuljahr vornehmen zu können." Die positive Entwicklung der Schule sei auch ein Ergebnis der guten und wirkungsvollen Unterstützung durch die obere Schulaufsicht.

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