Der Höhlenforscher Stefan Henscheid leuchtet mit der Taschenlampe auf die grünlichblauen Stalaktiten, die in der Tropfsteinhöhle Malachitdom von der Decke hängen. Die mitten in einem produzierenden Steinbruch gelegene Tropfsteinhöhle ist vorerst gerettet. - © Guido Kirchner / dpa (Archivbild)
Der Höhlenforscher Stefan Henscheid leuchtet mit der Taschenlampe auf die grünlichblauen Stalaktiten, die in der Tropfsteinhöhle Malachitdom von der Decke hängen. Die mitten in einem produzierenden Steinbruch gelegene Tropfsteinhöhle ist vorerst gerettet. | © Guido Kirchner / dpa (Archivbild)

NW Plus Logo Malachitdom Richter retten Tropfsteinhöhle bei Bad Wünnenberg für Fledermäuse

Der in Bleiwäsche aktive Kalkstein-Abbau wird vom Verwaltungsgericht Minden gebremst. NRWs größte freitragende Höhle darf vom Unternehmen nicht angerührt werden. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Hartmut Nolte

Bad Wünnenberg/Minden. Den Fledermäusen haben es die Naturschützer und Geologiefans zu verdanken, dass der Malachitdom in Bleiwäsche, die größte freitragende Höhle in NRW, erhalten bleibt. Die 9. Kammer des Verwaltungsgerichts Minden hat eine Klage der Sauerländischen Hartkalkstein-Industrie GmbH abgewiesen. Das Steinbruchunternehmen wollte eine Befreiung nach dem Bundesnaturschutzgesetz erreichen und ihr Abbaugebiet ausdehnen, wobei die drei Höhlen zerstört worden wären.

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