Hatte am Samstagabend einen starken Auftritt: die Coverband "Goldplay" mit Frontmann Sven Ruppert. - © Klaus Karenfeld
Hatte am Samstagabend einen starken Auftritt: die Coverband "Goldplay" mit Frontmann Sven Ruppert. | © Klaus Karenfeld

Bad Lippspringe Bad Lippspringer Parkfestival begeistert 25.000 Besucher

Die dreitägige Veranstaltung avanciert zu einem Markenzeichen der Kurstadt

Klaus Karenfeld
10.06.2019 | Stand 10.06.2019, 14:54 Uhr

Bad Lippspringe. Landrat Manfred Müller hat sich als großer Fan des Bad Lippspringer Parkfestivals geoutet: „Was hier zu Pfingsten geboten wird, besitzt internationales Flair und hat Strahlkraft über die Region hinaus." Die insgesamt 25.000 Besucher der dreitägigen Veranstaltung dürften seine Meinung geteilt haben. Tatsächlich ist das Parkfestival 16 Jahre nach seiner Gründung zu einem lieb gewonnenen Markenzeichen für Bad Lippspringe worden. Ausgelassene Partystimmung und Musik non-stop locken jedes Jahr Zehntausende Gäste in die Kur- und Badestadt. Und selbst wenn der Wettergott einige Tränen vergießt, der „Gute-Laune-Pegel" im Arminiuspark bleibt an allen drei Festtagen konstant hoch. "Nur die besten Coverbands werden verpflichtet" „Gerade bei der Musikauswahl setzen wir auf ein möglichst breites Spektrum. Freunde von Rock und Pop kommen genauso auf ihre Kosten wie Liebhaber der Reggae-Musik", machte Thomas Fischer von der Bad Lippspringer Stadtmarketing im Gespräch mit nw.de deutlich. Und etwas stolz fügte er hinzu: „Wir verpflichten nur die besten Coverbands." Für den ersten Top-Act am Samstagabend sorgte die Gruppe „Goldplay Live" mit Frontman Sven Ruppert. Seit 20 Jahren huldigt die Coldplay-Tribute-Band aus dem thüringischen Steinach ihren musikalischen Idolen. „Das ist ganz nah am Original", meinten viele Zuhörer anerkennend. Und tatsächlich war Rupperts stimmliche Nähe zum berühmten Vorbild Chris Martin von der ersten Minute an spür- und hörbar. Vor „Goldplay" hatte die Bad Lippspringer Band „BeJones" die Bühne im Arminiuspark so richtig gerockt. Für Überraschung und etwas Wehmut sorgte die Ankündigung, wonach die vier Vollblutmusiker Ende dieses Jahres getrennte Wege gehen werden. Da bebt die Musik-Fanmeile Die große „Schlager-Rock-Party" mit Olaf Henning und der Band „Wind & the Rocking Waves" brachte die „Musik-Fanmeile" auch am Sonntag abseits der Bühne zum Beben. Da war Mitsingen und Mitswingen angesagt. „Marley´s Ghost", Deutschlands bekannteste Bob Marley-Tribute-Band, sorgte am Montag für einen rundum gelungenen Abschluss. Nicht nur das Musikprogramm wusste zu überzeugen. Seit Jahren feste Programmpunkte sind auch der Kunsthandwerkermarkt, die Spiel-Meile für Kinder und nicht zu vergessen das Weindorf. Bereits zum 26. Mal gaben sich die fünf Pfälzer Winzer ein Stelldichein in der Badestadt. Den sommerlichen Temperaturen entsprechend waren vor allem halbtrockene und trockene Weißweine der Renner an allen drei Festivaltagen. Für den kleinen Hunger zwischendurch gab es knusperige Bretzel, Flammkuchen und ausgewählte Käsespezialitäten. Shopping-Ausklang am Montag Nach dem Tod von Festwirtin Christel Peters zeichnete erstmals das Unternehmen Paul Schröder für das Catering allein verantwortlich. „Die Besucherzahlen an allen drei Festtagen waren erfreulich gut, ebenso die Stimmung", bilanzierte Paul Schröder junior. Für sein „Eventcatering" waren die Tage über insgesamt 50 Mitarbeiter im Einsatz. Am Montag verwandelte sich die Fußgängerzone in eine bunte Flaniermeile. Mit vielen (Sonder-)Angeboten lockten die Geschäfte in der Innenstadt zum großen verkaufsoffenen Pfingstmontag.

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