100.000. Besucher: Klaus und Petra Vielmeier (m.) aus Rheda-Wiedenbrück bekamen von den Geschäftsführern Erika Josephs und Ferdinand Hüpping zwei Lippolino mit Gutscheinen für Jahreskarten überreicht. - © Katharina Thiel
100.000. Besucher: Klaus und Petra Vielmeier (m.) aus Rheda-Wiedenbrück bekamen von den Geschäftsführern Erika Josephs und Ferdinand Hüpping zwei Lippolino mit Gutscheinen für Jahreskarten überreicht. | © Katharina Thiel

Bad Lippspringe Bad Lippspringe zieht Fazit im Jahr eins nach der Landesgartenschau

Erfolg: Im Jahr 2018 kamen 100.000 Gäste nach Bad Lippspringe. Damit wurden die Erwartungen übertroffen

Katharina Thiel

Bad Lippspringe. Kurz vor dem Ende der Hauptsaison zieht die Gartenschau Bad Lippspringe ein positives Fazit für das Jahr 2018. Im ersten Jahr nach der Landesgartenschau 2017 kamen bereits mehr als 100.000 Besucher. Das Ziel von 80.000 Gästen konnte damit übertroffen werden. "Wir sind wirklich sehr stolz darauf, dass wir unsere Planzahl schon erreicht haben", sagt Geschäftsführerin Erika Josephs. Das Ehepaar Petra und Klaus Vielmeier aus Rheda-Wiedenbrück bekam am Donnerstag als 100.000. Besucher zwei Jahreskarten für 2019 überreicht. "Das Jahr eins nach einer Landesgartenschau ist immer sehr mager", ergänzt Bad Lippspringes Bürgermeister Andreas Bee, der gleichzeitig Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gartenschau ist. Deshalb seien die Zahlen für 2018 ein "grandioser Erfolg". Aktuell hat die Gartenschau über 8.200 Dauer- und 6.100 Abendkarten verkauft. Mehr als 1.000 Gäste haben an den öffentlichen Führungen teilgenommen. Inhaber der Dauerkarten machen rund 50 Prozent der Besucher aus, erklärt Josephs. Somit sei jeder Besitzer der Karte etwa sechsmal dort gewesen. Programm für 2019 wird im November vorgestellt Auch das Veranstaltungsprogramm mit "Höhepunkten zu verschiedenen Themen" sei sehr gut angenommen worden, sagt die Geschäftsführerin. Besonders das Waldleuchten und die wöchentlichen Konzerte der "Unterhaltung am Feierabend" in den Sommermonaten zogen zahlreiche Gäste an. Welche Sonderveranstaltungen für 2019 geplant sind, "werden wir im November vorstellen", sagt Josephs. Das Gartenschau-Café ist ebenfalls beliebt: Seit der Eröffnung des "Martinus im Park" im August sind mehr als 2.000 Bestellungen über die Theke gegangen. Im kommenden Jahr wird die Bepflanzung der Gartenschau neu aussehen. Geschäftsführer Ferdinand Hüpping verspricht ein "neues Konzept". "So ein Park muss leben und sich entwickeln", sagt er. Bereits bei der Herbstbepflanzung im Oktober sollen Teile davon zu sehen sein. Mitte April 2019, wenn die Hauptsaison startet, stehen die größeren Veränderungen an. Etwa zwei bis drei Wochen dauert die Neu-Bepflanzung immer, erklärt er. Die Gartenschau will sich in seiner Preisgestaltung für 2019 "noch familienfreundlicher präsentieren", sagt Erika Josephs. Daher soll es zusätzlich zu der Familien-Jahreskarte für 42,50 Euro auch Familien-Tageskarten geben. Diese kosten in der Nebensaison sieben, in der Hauptsaison zehn Euro. Auch das beliebte Abendticket, das sich "als Dauerbrenner etabliert" hat, wird es im kommenden Jahr geben. Ab 17 Uhr bezahlen Besucher in der Hauptsaison damit fünf Euro. Neu: Dauerkarte für jede Veranstaltung gültig Eine zweite wesentliche Neuerung gibt es für alle Jahreskarten-Besitzer: Ab 2019 ist die Dauerkarte für jede Veranstaltung in der Gartenschau ohne zusätzlichen Eintritt gültig. Sonderveranstaltungen sind im Preis der Jahreskarte für 42,50 Euro enthalten. Damit begründet die Geschäftsführerin den Preisanstieg um 7,50 Euro: 2018 hat die Karte 35 Euro gekostet. Inhaber der Jahreskarte haben weiterhin die Möglichkeit, kostenlos andere Parks in Deutschland zu besuchen. Der Gartenschaupark Rietberg gehört ab dem kommenden Jahr aber nicht mehr dazu. Besucher aus Bad Lippspringe zahlen dort einen ermäßigten Eintritt von vier Euro, inklusive eigener Kinder. Gäste mit einer Dauerkarte aus Rietberg zahlen in Bad Lippspringe einen ermäßigten Eintritt von 7,50 Euro. Gartenschau rechnet mit mehr als 80.000 Gästen Mitglieder des Fördervereins erhalten ihre Jahreskarte mit einem Rabatt von fünf Euro. "Wir möchten damit Danke sagen für die tolle Unterstützung. Gleichzeitig geht es uns darum, die Mitgliedschaft auch zukünftig attraktiv zu machen", betont Andreas Bee. Wie viele Gäste die Gartenschau im Jahr 2019 erwartet, konnte Pressesprecher Matthias Hack noch nicht sagen. Er erklärte: "Dass man aber unter die 80.000 geht, glaube ich nicht."

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