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Daniela Seitz übergibt die Unterschriftenliste an Bürgermeister Andreas Bee (Mitte) und Bauamtsleiter Ferdinand Hüpping (mit Plan). - © FOTO: KLAUS KARENFELD
Daniela Seitz übergibt die Unterschriftenliste an Bürgermeister Andreas Bee (Mitte) und Bauamtsleiter Ferdinand Hüpping (mit Plan). | © FOTO: KLAUS KARENFELD

Bad Lippspringe Mehr Licht an den Dedinger Heide See

Stadt erfüllt mit der neuen Rundweg-Planung Bürgerwünsche

09.07.2014 , 07:08 Uhr

Bad Lippspringe (Ka). Spätestens zur Landesgartenschau 2017 sollen sich auch Thunebachaue und die Dedinger Heide Seen von ihrer schönsten Seite präsentieren. Sicherlich nicht nur zur Freude von 100 Anwohnern, die jetzt eine Unterschriftenliste an Bürgermeister Andreas Bee übergeben haben.

Die Dedinger Heide Seen sind für viele Bad Lippspringer ein beliebtes Naherholungsgebiet. Der 1.000 Meter lange Rundweg lädt zum Joggen und Spazierengehen ein. Auch Daniela Seitz ist hier in ihrer Freizeit gerne unterwegs. Eines stört sie allerdings: "Nur etwa ein Drittel der Wegstrecke ist beleuchtet. Im Winter, wenn die Tage früher dunkel werden, fällt der Rundgang daher nur sehr kurz aus."

Und mit dieser Meinung steht Seitz nicht alleine dar. 100 Bürger, zumeist Anwohner, haben sich in eine Unterschriftenliste eingetragen; sie wünschen sich, dass der Rundweg künftig auf seiner ganzen Länge ausgeleuchtet wird.

Und die Chancen stehen gut, wie Bürgermeister Andreas Bee und Bauamtsleiter Ferdinand Hüpping übereinstimmend bei einem Vororttermin betonten: "Unser Ziel ist es, die beiden Naherholungsgebiete weiter aufzuwerten und stärker als bisher an die Innenstadt anzubinden."

Mit der Detailplanung wurde das in Berlin ansässige Landschaftsarchitekturbüro Locodrom beauftragt.

Im Blickpunkt der Planungen steht eine insgesamt 3.000 Meter lange Wegeverbindung. Sie beginnt an den Dedinger Heide Seen, führt vorbei an der Thunebachaue und endet oberhalb des Arminiusparks. Die Wegebreite soll bei mindestens drei Metern liegen, in Teilen sogar darüber.

Der Bodenbelag besteht demzufolge aus hellem Asphaltbeton. Meilensteine am Wegesrand sollen für eine optisch auffällige Markierung der Wegstrecke sorgen.

Aber das ist noch nicht alles: An den Dedinger Heide Seen, so ein weiterer Vorschlag, soll im Bereich Morgenwiese (Südwestufer) ein begehbarer Holzsteg errichtet werden. Um die gesamte Wegstrecke ausreichend ausleuchten zu können, sind 67 Mastleuchten mit stromsparender LED-Technik notwendig, die Zahl der Sitzbänke wird auf 40 erhöht. Laut Planungsentwurf sind ferner 29 Baum-Neuanpflanzungen vorgesehen. Laut Hüpping beläuft sich in dieser Ausstattung die Bausumme auf insgesamt etwa 900.000 Euro, 80 Prozent der Kosten übernimmt demzufolge das Land Nordrhein-Westfalen.

Der Bauausschuss wird zu Beginn des kommenden Jahres weiter über die Detailplanung beraten. Baubeginn soll Ende 2015/Anfang 2016 sein.