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Hans Berenberg (v. l.), Leiter der Region Westfalen im Bund Deutscher Filmautoren, zusammen mit den Preisträgern, Peter Lechtreck (3. Platz), Manfred Riep (1. Preis), Manfred Friedrich (1. Preis), Michael Preis (1. Preis) und Peter Hoch (Bester Film). - © FOTO: KLAUS KARENFELD
Hans Berenberg (v. l.), Leiter der Region Westfalen im Bund Deutscher Filmautoren, zusammen mit den Preisträgern, Peter Lechtreck (3. Platz), Manfred Riep (1. Preis), Manfred Friedrich (1. Preis), Michael Preis (1. Preis) und Peter Hoch (Bester Film). | © FOTO: KLAUS KARENFELD

Bad Lippspringe Ein erster Preis geht in die Badestadt

Landesfilmfestival: 33 Amateurstreifen vor Publikum im Filmtheater "Odin" geprüft

18.03.2014 , 19:38 Uhr

Bad Lippspringe (Ka). Peter Hoch aus Dortmund hat das Landesfilmfestival in Bad Lippspringe gewonnen. Sein Beitrag "Der Besucher" wurde zum besten Wettbewerbsfilm gekürt. Freuen darf sich auch der örtliche Amateur-Film- und Videoclub. Vereinsvorsitzender Manfred Friedrich bekam für seinen Reisefilm "Farbenrausch in Lappland" einen ersten Preis zuerkannt.

Die sechsköpfige Jury mit Anke Stoverock an der Spitze hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Jeder einzelne der 33 Wettbewerbsfilme wurde vor Publikum im Filmtheater "Odin" geprüft. Nicht immer fiel das Fachurteil uneingeschränkt positiv aus. Der ein oder andere Filmautor bekam deutliche Anmerkungen in Sachen Dramaturgie, Musikarrangement oder Filmmontage zu hören.

"Die Kritik ist aber nie persönlich gemeint, sondern immer fachbezogen", betonte Manfred Friedrich, um gleichzeitig hinzuzufügen: "Das Festival hier in Bad Lippspringe zeichnete sich insgesamt durch ein sehr hohes Niveau der Filme aus."

Als Anke Stoverock das offizielle Juryergebnis bekanntgab, war die Freude beim örtlichen Filmclub und Ausrichter des Landesfilmfestivals groß. Im Wettbewerb um den besten Film hatten es vier der insgesamt 33 Streifen in die Finalrunde geschafft. Am Ende wurde Manfred Friedrichs elfminütiger Beitrag "Farbenrausch in Lappland" einstimmig mit einem ersten Platz bedacht. Der in Full-HD / 16:9 Format gedrehte Film ist das Ergebnis einer Reise Friedrichs in den Norden Europas im vergangenen September. Der Altweibersommer, dort Ruska genannt, führt jedes Jahr zu einem unvergleichlichen Naturschauspiel: Die Landschaft wechselt quasi über Nacht ihr Aussehen; ein Rausch der Farben beginnt, der jeden Filmautor fasziniert. Im zweiten Teil seines Wettbewerbsbeitrags macht sich Friedrich auf die Spur des legendären Polarlichts. Freuen durfte sich mit Peter Lechtreck ein weiteres Mitglied des Badestädter Filmclubs. Sein Familienfilm "Der Ring" wurde von der Jury mit einem dritten Platz belohnt.

Friedrichs Beitrag wird im Mai auf dem Bundesfilmfestival "Tier und Natur" in Blieskastel zu sehen sein. Lechtrecks Film qualifizierte sich für das zeitgleich stattfindende Bundesfilmfestival "Familiade" in Oldenburg.