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Die Strecke über den Rehbwerg von Altenbeken nach Langeland ist bei Motorradfahrer sehr beliebt. Vielen Anwohner ist das aber ein Dorn im Auge. - © Kurt Blaschke
Die Strecke über den Rehbwerg von Altenbeken nach Langeland ist bei Motorradfahrer sehr beliebt. Vielen Anwohner ist das aber ein Dorn im Auge. | © Kurt Blaschke
Altenbeken/Bad Driburg

Motorräder dürfen weiter über den Rehberg bei Altenbeken fahren

Das NRW-Verkehrsministerium erteilt Altenbekens Bürgermeister eine Absage für ein temporäres Fahrverbot. Was die Gründe sind und warum Wessels nicht aufgibt.

29.09.2020 | Stand 29.09.2020, 11:06 Uhr

Altenbeken/Bad Driburg. Die kurvenreiche Strecke von Altenbeken nach Langeland über den Rehberg ist seit Jahren beliebt bei Motorradfahrern. Allerdings weniger bei den Anwohnern in der Eggegemeinde. Lärm, hohes Verkehrsaufkommen und zum Teil auch illegale Motorradrennen – besonders an Sonn- und Feiertagen – sorgen an der Landstraße 755 schon seit Jahrzehnten für Aufregung und Protest.Initiativen zur Sperrung der Strecke für Motorradfahrer reichen bis in das Jahr 2002 zurück. Zuletzt hatte sich Altenbekens Bürgermeister Hans Jürgen Wessels im Juli mit einem erneuten Verbotsvorstoß an den nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Wüst gewandt. Der vom NRW-Verkehrsministerium initiierte und vom Bundesrat angenommene „Antrag zur Minderung und Kontrolle von Motorradlärm" stimmte Wessels zuversichtlich. Doch er fand erneut kein Gehör.

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