Soll eine Aufwertung erfahren: Der Eingangsbereich der Gemeinde Altenbeken unterhalb des Viadukts. - © Dietmar Gröbing
Soll eine Aufwertung erfahren: Der Eingangsbereich der Gemeinde Altenbeken unterhalb des Viadukts. | © Dietmar Gröbing

Altenbeken Altenbeken soll attraktiver werden

Ausschuss: Das Gremium für Entwicklung, Wirtschaft und Tourismus möchte nicht nur die Ortseingänge neu gestalten. Öffentliche Gemeindebegehung am 17. Mai

Dietmar Gröbing

Altenbeken. Die jüngste Sitzung des Altenbekener Ausschusses für Gemeindeentwicklung, Wirtschaft und Tourismus fand im örtlichen Rathaus statt. Dabei ging es zunächst um die Ortseingänge und deren künftige Gestaltung. Hintergrund sind die im aktuellen Haushalt bereitgestellten Mittel für ein "Attraktivitätsprogramm für die Ortsteile Altenbeken, Schwaney und Buke". Die auf Antrag der Fraktionen SPD und Bündnis 90/Grüne eingestellten Finanzen sollen dabei helfen, das positive Bild Altenbekens bereits am Ortseingang beginnen zu lassen. Die von der CDU-Fraktion unterstützten Pläne gehen über die Eingangsbereiche hinaus und beziehen die gesamte Ortschaft ein. Denn "Blumenbeete reichen nicht, es soll etwas Spezifisches sein", wie aus den Reihen der Christdemokraten zu vernehmen war. Demnach ist ein "ganzheitliches Konzept" gefragt, das neben dem Wiedererkennungswert die Attraktivität steigert. Treffpunkt am Viadukt Da laut des Ausschussvorsitzenden Elmar Rode "oft Kleinigkeiten für eine Aufwertung ausreichen", will man noch in diesem Jahr erste Maßnahmen ergreifen. So ist für die kommenden Monate eine Instandsetzung des Willkommensschildes unterhalb des Viadukts fest eingeplant. Weitere Maßnahmen werden während einer Ortsbegehung am 17. Mai erörtert. Die Bürger Altenbekens sind ausdrücklich eingeladen, an der um 18 Uhr beginnenden Begehung teilzunehmen und Vorschläge zu unterbreiten. Treffpunkt ist das Viadukt. Ein artverwandtes Thema ergänzte die Tagesordnung. So erörterte man folglich die Schaffung innerörtlicher Naturzellen. Elmar Rode schwebt in diesem Zusammenhang "ein abgegrenztes Areal an der Realschule" vor. Hier könne etwa eine Blumenwiese entstehen, "die das Landschaftsbild ändert und zudem alternative Blicke generiert". Auch im privaten Raum sei dies möglich. Die Schaffung eines kleinen Biotops fängt demnach "im eigenen Garten an". Auf der Tagesordnung stand zudem ein Projekt, das von der Altenbekener Wohnstätte "Haus Lebenshilfe" angestoßen wurde. Demnach planen die Bewohner des Hauses die Aufstellung eines "Offenes Bücherschranks" an zentraler Stelle. Der Schrank dient dazu, Bücher kostenlos, anonym und formlos zum Tausch oder zur Mitnahme anzubieten. Es ist geplant, den Bücherschrank im Rahmen eines Aktionstages der Öffentlichkeit zu übergeben. Angedacht ist der 21. April.

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