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Die Gleise hängen in der Luft: Der Altenbekener Viadukt nach den Bombenangriffen am 22. Februar 1945. - © REPRO: Rudi Koch
Die Gleise hängen in der Luft: Der Altenbekener Viadukt nach den Bombenangriffen am 22. Februar 1945. | © REPRO: Rudi Koch

Altenbeken Im Viaduktstollen erstickt

Ein Gedenkstein erinnert nach 70 Jahren an die Opfer des Bombenangriffs 1945

Karl Finke
18.02.2015 | Stand 17.02.2015, 18:45 Uhr
Gedenken an die Opfer: Rudolf Koch (l.) und Johannes Claes haben einen Erinnerungsstein aufgestellt. - © FOTO: KARL FINKE
Gedenken an die Opfer: Rudolf Koch (l.) und Johannes Claes haben einen Erinnerungsstein aufgestellt. | © FOTO: KARL FINKE

Altenbeken. Der Stollen in den Stapelsberg sollte Schutz vor Bomben bieten: für die Zwangsarbeiter aus der Ukraine und ihre deutschen Bewacher. Weil sich der Luftschutzbunker direkt unterhalb des Viadukts befand, passierten ihn am 22. Februar 1945 gegen 16 Uhr auch Bahnreisende, die zu Fuß auf der anderen Seite des gerade neu zerstörten Bauwerks wieder in einen Zug einsteigen wollten. Herrenlose Koffer lagen später in der Landschaft.

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