Stemwedes Bürgermeister Gerd Rybak (v. l.), die Rahdener Stadtverbandsvorsitzende Bianca Winkelmann, der Stemweder CDU-Sprecher Frank Rabe, Kreisvorsitzende Kirstin Korte und der stellvertretende Stemweder Gemeindeverbandsvorsitzende Hans-Henning Köchy. - © FOTO: -SL-
Stemwedes Bürgermeister Gerd Rybak (v. l.), die Rahdener Stadtverbandsvorsitzende Bianca Winkelmann, der Stemweder CDU-Sprecher Frank Rabe, Kreisvorsitzende Kirstin Korte und der stellvertretende Stemweder Gemeindeverbandsvorsitzende Hans-Henning Köchy. | © FOTO: -SL-

Geselliges Treffen der Nordkreis-CDU

Kreisvorsitzende Kirstin Korte kündigt Anfrage im Landtag zum Thema Klassenfahrten an

Stemwede-Levern (-sl-). Den Kontakt untereinander pflegen, gesellige Gespräche einmal abseits der Politik führen – einmal im Jahr steht das bei den Christdemokraten im Nordkreis an. Zu ihrem traditionellen Grünkohlessen trafen sich jetzt Mitglieder der CDU-Stadtverbände Rahden und Espelkamp sowie des CDU-Gemeindeverbandes Stemwede im Leverner Gasthaus Reddehase.

Mit Freunden persönliche Gespräche führen, das sei wichtig in dieser Zeit, sagte der stellvertretende Stemweder CDU-Vorsitzende Hans-Henning Köchy. Unter seinen Parteifreunden begrüßte er auch die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Kirstin Korte, Stemwedes Bürgermeister Gerd Rybak, die Rahdener Stadtverbands-Vorsitzen de Bianca Winkelmann, die frühere Landtagsabgeordnete Eva Heidemann (Rahden), Friedrich Klanke (Levern) als Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion und die Fraktionsvorsitzenden Hermann Seeker (Rahden) und Monika Lösche (Stemwede).

Sie freue sich – und das sage sie ganz ehrlich – Gast in einer so großen Runde zu sein, meinte Kirstin Korte. Es sei nicht selbstverständlich, dass sich so viele Mitglieder der Partei in der Woche treffen und austauschen. Den Kostenbeitrag für das Grünkohlessen zahle sie natürlich, meinte Korte. "Auch wenn ich keine Nebeneinkünfte habe", gab sie einem Seitenhieb in Richtung des Kreisbaudezernenten Jürgen Striet.

Den rund 60 Christdemokraten berichtete Kirstin Korte über ihre ersten Monate im Landtag. SPD und Grüne verwiesen immer wieder auf die fünf Jahre der CDU/FDP-Landesregierung. Die müssten offenbar Eindruck hinterlassen haben. "Was in den 39 Jahren davor geschah, das sagen die Burschen nicht", meinte Korte. "Die sind wie ein Aal – schwer zu kriegen."

Ein Thema der Politikerin waren die Klassenfahrten. Wie berichtet gab es Gerichtsurteile, denen zufolge Lehrer keinen Reisekosten-Verzicht mehr unterschreiben dürfen. Angesichts dann fehlender Mittel denken Schulen über das Streichen solcher Fahrten nach.

Korte brach eine Lanze für die Klassenfahrten und ist überzeugt, dass durch die durchaus möglichen Umschichtungen im NRW-Landeshaushalt dafür auch Geld bereitgestellt werden könne. "Kein Budget, keine Klassenfahrten" – das habe sie vor allem aus Richtung der Detmolder Regierungspräsidentin gehört. Klassenfahrten hält Korte für unverzichtbar und kündigte eine Anfrage der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag zu diesem Thema an.

Kritik übte sie an SPD und Grünen, die im Landtag die "vielen guten Ideen" der CDU "gnadenlos" niederstimmten. Die CDU-Mitglieder im Kreis rief Korte zur Geschlossenheit auf. Auch wenn es mal Gegenwind gebe - gemeinsam müsse man "unsere CDU weiter nach vorn bringen".

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