Viel zu schade zum verschicken: Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat freut sich über die schönen Briefmarken, die es zu den 1.050. Jubiläen von Wehdem, Destel und Levern gibt. Zu sehen sind die Stiftskirche Levern, das Heimathaus Wehdem und die Windmühle Destel. - © Foto: Joern Spreen-Ledebur
Viel zu schade zum verschicken: Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat freut sich über die schönen Briefmarken, die es zu den 1.050. Jubiläen von Wehdem, Destel und Levern gibt. Zu sehen sind die Stiftskirche Levern, das Heimathaus Wehdem und die Windmühle Destel. | © Foto: Joern Spreen-Ledebur

Stemwede Stemwede wird zur Marke

Geburtstag: Destel, Wehdem und Levern feiern im kommenden Jahr ihr 1.050. Jubiläum. Bürgermeister Kai Abruszat und sein Team haben dafür eine besondere Idee umgesetzt

Sonja Rohlfing

Stemwede. 1.050 Jahre werden die Stemweder Ortsteile Wehdem, Levern und Destel in nächstem Jahr. Jede Ortschaft hat ihr Wahrzeichen und das kann im Jubiläumsjahr in alle Welt verschickt werden. Zu den Ortsjubiläen wird es nämlich besondere Briefmarken geben und die sollen auf dem Leverner Markt vom 5. bis 7. Oktober erstmals zum Kauf angeboten werden. Das teilte jetzt Bürgermeister Kai Abruszat im Haupt- und Finanzausschuss unter mit. Die Briefmarken gibt im Satz als Klappkarte. Insgesamt 3.000 Sätze wird es geben - je 1.000 für Wehdem, für Destel und für Levern. Alle Sätzen haben eine Gemeinsamkeit: eine Marke zeigt ein Luftbild des Stemweder Bergs als verbindendes Element. Auf der Marke für Wehdem ist dann das Heimathaus zu sehen. Die Leverner Briefmarke zeigt die Stiftskirche und die Marke für Destel zeigt die Windmühle. Jede Marke hat einen Wert von 45 Cent. Passend für Postkarten, aber viele Bürger dürften sich die Marken auch als Andenken weglegen. Stemweder Berg als verbindendes Element Das 1.050. Jubiläum der drei Ortschaften sei besonders, merkte Bürgermeister Kai Abruszat auf Nachfrage an. "Alle drei Orte haben eine unterschiedliche Historie, einen eigenständigen Charakter und ein bis heute für mich erkennbares ausgeprägtes Selbstbewusstsein und herausragendes ehrenamtliches Engagement", sagte er im Gespräch mit der Neuen Westfälischen. Ihm sei es wichtig, quasi zum Auftakt eines solchen Jubiläumsjahres eine pfiffige Idee in die Tat umzusetzen, "bei der sich alle drei Dörfer eigenständig wiederfinden". Aber auch der Stemweder Berg als verbindendes Element solle dargestellt werden. Auf allen Klappkarten ist auch das alte Leverner Amtshaus zu sehen. "Und wie könnte man das besser machen als mit einer speziell auf dieses Ereignis zugeschnittenen echten Briefmarke der Deutschen Post", sagte Kai Abruszat. Das Heimathaus Wehdem, die Mühle in Destel und die Stiftskirche Levern seien besondere Symbole der drei Jubiläumsdörfer." Sehr schön seien sie geworden, die Marken, die er bei der Deutschen Post in Auftrag gegeben habe. Per Post in alle Welt "Individuell gestaltete Briefmarken sind eine schöne Möglichkeit, Grüße per Post in alle Welt zu verschicken." Zugleich seien die Marken sicherlich auch Sammlerobjekte für Philatelisten. Die Jubiläums-Briefmarken seien außerdem ein schönes Beispiel für die gute Arbeit der Gemeindeverwaltung. Umgesetzt worden sei seine Briefmarken-Idee von der Auszubildenden Jaqueline Schiewek, die wegen der Teilnahme an einer Klassenfahrt nicht bei der ersten Vorab-Vorstellung der Marken dabei sein konnte. Von Jaqueline Schiewek stammten auch die Vorschläge für die Motive und die gestalterische Umsetzung, merkte der Bürgermeister an. Die Gespräche mit der Post seien dann recht unbürokratisch gewesen. Vom 5. bis zum 7. Oktober sind die Briefmarken auf dem Stand der Gemeinde Stemwede beim Leverner Markt erhältlich. Der Stand werde sehr schön und interessant sein, macht Kai Abruszat schon jetzt Lust auf einen Besuch. Vorstellen kann sich der Ratsvorsitzende außerdem, dass die Marken bei Veranstaltungen in den drei Jubiläums-Dörfern in der Weihnachtszeit und im Jubiläumsjahr erhältlich sein werden. "Mit der Aktion wollen wir als Gemeinde auch motivieren, dass das Interesse der Menschen vor Ort an den Jubiläen steigt und dass sie zum Mitmachen angeregt werden."

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