Gelungenes Programm: Auf die Bühne holte die Bürgerstiftung Gruppen und Vereine, in denen Haldemer oder Arrenkamper aktiv sind. Da durfte der Kindergarten "Heidemaus" aus Haldem natürlich nicht fehlen. Fotos: Sonja Rohlfing|| - © Sonja Rohlfing
Gelungenes Programm: Auf die Bühne holte die Bürgerstiftung Gruppen und Vereine, in denen Haldemer oder Arrenkamper aktiv sind. Da durfte der Kindergarten "Heidemaus" aus Haldem natürlich nicht fehlen. Fotos: Sonja Rohlfing|| | © Sonja Rohlfing

Stemwede Seit zehn Jahren aktiv für Haldem und Arrenkamp

Jubiläum: Bürgerstiftung feiert zehnjähriges Bestehen. Großes Engagement in vielen Bereichen

Sonja Rohlfing

Stemwede-Haldem. "Der Mensch steht im Mittelpunkt." An diesem Leitsatz orientiert sich die Arbeit der Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp. Und das jetzt schon seit zehn Jahren. Den runden Geburtstag feierte die rührige Bürgerstiftung am Wochenende mit vielen Gästen bei einem Stiftungsfest am und im Gemeindezentrum Haldem. Rund zehn Vereine und Gruppen bat die Bürgerstiftung auf die Bühne. In allen sind Menschen aus Haldem und Arrenkamp aktiv. Den Anfang machte der Posaunenchor. Nach dem Gottesdienst traten die Chorgemeinschaft Haldem-Rahden und der Shantychor Dümmersee auf. Die Viertklässler der Grundschule Haldem begeisterten mit ihrer Version von Goethes Zauberlehrling. Auch die Lieder der Mädchen und Jungen der Kita "Heidemaus" gefielen. In der Hip-Hop-Tanzgruppe des TuS Stemwede, bei den Jagdhornbläsern, in der Voltigiergruppe des Reitervereins Altes Amt Dielingen sowie bei den Line Dancern "InMotion" aus Oppendorf und im Duo Mario & Michelle wirken ebenfalls Kinder, Jugendliche oder Erwachsene aus Haldem mit. "Ich fühle mich hier gut angenommen - im Chor wie in Haldem", sagt Hannes Petsch, Mitglied im Shantychor Dümmersee. Die Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Helga Steckel, wird diesen Satz gern gehört haben. Ziel der Bürgerstiftung ist es, die weitere Entwicklung der Orte Haldem und Arrenkamp sowie das Wohl seiner Bürger zu fördern. Dazu werden Vereine und Gruppierungen unterstützt und eigene Projekte initiiert. Die christlichen Werte bilden die Grundlage der Arbeit, zu deren Schwerpunkten Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Jugend- und Altenhilfe, aber auch die Heimatpflege gehören. Die Stiftung ruht auf den Säulen "stiften", "engagieren" und "spenden". Bereits in der Gründungsphase fühlten sich viele von der Stiftungsidee angesprochen und waren bereit, als reine Zeitstifter mitzuwirken. Das Engagement der Stiftung würdigte Kai Abruszat. Einwohner, das seien die Köpfe einer Gemeinde in Zahlen. Bürger hingegen seien die Menschen, die sich für ihren Ort einsetzten, betonte der Bürgermeister. »Bürger sind Menschen, die sich für ihren Ort einsetzen« Neben dem Non-Stop-Programm auf der Bühne warteten auf die Besucher viele Aktionen zum Selbst-aktiv-Werden, sei es beim Malen, Spielen, Toben, Nagelschlagen oder beim Dorf-Quiz. Das hatten die Akteure der Geschichtswerkstatt und des Dorfarchives vorbereitet. Wer weiß schon auf Anhieb, dass Haldem 1.680 Einwohner sowie drei Ökobetriebe hat oder dass der Baum am Feuerwehrgerätehaus eine Eiche ist? "Wir sind Haldemer. Es gab aber dennoch einiges, was wir nicht wussten", geben Dietmar Engel-Wasmund und Carola Wasmund zu. "Wir möchten Dinge ins Bewusstsein rücken, auch um über den Ort ins Gespräch zu kommen", erklärt Klaus Winkelmeier, der neben seinen Aktivitäten für Dorfarchiv und Geschichtswerkstatt auch Gemeindeheimatpfleger ist. Kulinarisch kam beim Stiftungsfest ebenfalls niemand zu kurz. Neben einem reichhaltigen Mittags- und Kuchenbuffet gab es Gegrilltes, Cocktails, Eis und mehr. Mit den Besucherzahlen ist Dieter Grube sehr zufrieden. "Wir freuen uns über die vielen Menschen, die da sind und die nicht nur aus unseren beiden Dörfern kommen. Dafür haben sich die Vorbereitungen gelohnt", freut sich der stellvertretende Vorstandsvorsitzende.

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