Bild mit Symbolkraft: Bewegt haben Werner Bahnemann (Verwaltung, v.l.), Kai Brüchner-Hüttemann (Architekt), Karl-Heinz Depenbrock (Bauunternehmer), Kai Abruszat (Bürgermeister), Stephan Leonhardt (Rat), Andreas Weingärtner (Rat), Markus Kellner (Depenbrock), Michael Jürgens (Rat), Siegfried Schnier (Löschgruppenleiter Wehdem), Joachim Lübke (Gemeindebrandmeister) und Peter Lahrmann (Löschgruppenleiter Westrup) mit ihrem Spatenstich nur ein kleines Stück Erde, sie beginnen damit aber ein großes Projekt. Eingehalten hat der Bürgermeister sein Versprechen, in Wehdem-Westrup anzufangen. Fotos: Sonja Rohlfing|| - © Sonja Rohlfing
Bild mit Symbolkraft: Bewegt haben Werner Bahnemann (Verwaltung, v.l.), Kai Brüchner-Hüttemann (Architekt), Karl-Heinz Depenbrock (Bauunternehmer), Kai Abruszat (Bürgermeister), Stephan Leonhardt (Rat), Andreas Weingärtner (Rat), Markus Kellner (Depenbrock), Michael Jürgens (Rat), Siegfried Schnier (Löschgruppenleiter Wehdem), Joachim Lübke (Gemeindebrandmeister) und Peter Lahrmann (Löschgruppenleiter Westrup) mit ihrem Spatenstich nur ein kleines Stück Erde, sie beginnen damit aber ein großes Projekt. Eingehalten hat der Bürgermeister sein Versprechen, in Wehdem-Westrup anzufangen. Fotos: Sonja Rohlfing|| | © Sonja Rohlfing

Stemwede Fünf Spatenstiche: Ein historischer Tag für Stemwede

Öffentlich-Private-Partnerschaft: Mit fünf offiziellen Terminen hintereinander am Standort der geplanten Gerätehäuser wollen Politik und Verwaltung die Feuerwehr der Gemeinde zukunftsfest machen

Sonja Rohlfing

Stemwede. Bürgermeister Kai Abruszat, Bauunternehmer Karl-Heinz Depenbrock, Gemeindebrandmeister Joachim Lübke, Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr, Ratsmitglieder und weitere geladene Gäste hatten es gestern eilig. Der Stemweder Verwaltungschef hatte zu Spatenstichen im Stundenrhythmus geladen. Die Inszenierung sollte ein Zeichen setzen. Zum einen für die Kameraden der Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr in Stemwede sowie für die Bevölkerung. Und zum anderen für weitere Kommunen: Seht her, so geht?s. Denn das Pilotprojekt soll der Gemeindeentwicklung und der Sicherung eines flächendeckenden Brandschutzes dienen. Fünf neue Feuerwehrgerätehäuser baut die Gemeinde Stemwede "in einem Rutsch". Hinzu kommt eine Rettungswache für den Kreis Minden-Lübbecke, die an das Haus in Levern an der L 770 angedockt wird. In das vom Bundesfinanzministerium anerkannte Projekt in Öffentlich-Privater-Partnerschaft (ÖPP) investiert die Gemeinde 10,6 Millionen Euro. Mit den Neubauten sollen die bisherigen 13 Feuerwehrgerätehäuser auf acht Standorte reduziert werden. Engagement von Rat und Verwaltung spornen an "Heute ist für Stemwede ein historischer Tag", betonte Kai Abruszat in Wehdem. Den neuen Standort für das Gerätehaus der Löschgruppen Wehdem-Westrup an der Stemweder-Berg-Straße hatte der mit rund 40 Personen besetzte Bus als erstes angesteuert. "Wir werden es nicht wieder erleben, dass an einem Tag fünfmal eine Baustelle durch einen symbolischen Spatenstich begonnen wird, mit dem Ziel, die Pflichtaufgabe Feuerwehr für 13.500 Bürger zukunftsfest zu gestalten." Die Spatenstiche gäben der ehrenamtlichen Wehr Gewissheit, gute Räumlichkeiten und gute Arbeitsbedingungen zu erhalten. Abruszat: "Ich weiß, dass unsere Feuerwehr das enorme Engagement von Rat und Verwaltung als Ansporn für die Zukunft sieht." Von Anfang an sei klar gewesen, dass Stemwede mit diesem ÖPP-Projekt Neuland betrete. "Es gab inner- und außerhalb unserer Gemeinde auch Skeptiker", erinnerte Abruszat und stellte klar: "Wir sind Bauherr, wir sind Grundstückseigentümer und wir haben einen starken Partner an unserer Seite." Den Gesamtauftrag hat nach EU-weiter Ausschreibung das Stemweder Unternehmen Depenbrock erhalten - zum Festpreis, wie der Bürgermeister schon bei der Unterzeichnung des Projektvertrages im Frühjahr betonte. Binnen 15 Jahren will die Gemeinde den Festpreis aus dem Haushalt bedienen. "Ihre Worte nehmen uns in die Pflicht", erklärte Karl-Heinz Depenbrock. "Das Bauen vor Ort ist uns sehr willkommen", unterstrich der Unternehmer. Für die Gemeinde seien die fünf Neubauten ein sichtbares Zeichen für Zukunft und Fortschritt und für die Sicherheit der Menschen. Als Generalunternehmer habe die Depenbrock Partnering nicht nur das Bauen übernommen, sondern auch die Planung, die Zwischenfinanzierung und das Gebäudemanagement für 15 Jahre. Spatenstich Nummer zwei und drei erfolgten für die Feuerwehrgerätehäuser der Löschgruppen Haldem-Arrenkamp und Dielingen-Drohne. Dort werden auch die beiden Jugendfeuerwehren zukünftig zu Hause sein. Von Destel aus ging es dann zum fünften und letzten Spatenstich nach Levern zum Gerätehaus für die Löschgruppen Levern, Sundern und Niedermehnen mit Rettungswache des Kreises Minden-Lübbecke.

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