Die Flammen griffen auf das Obergeschoss und auf den Dachstuhl über. Angesichts der Ausbreitung des Brandes in dem Haus "Auf der Welle" forderte die Rahdener Feuerwer den Gelenkmast der Feuerwehr Espelkamp an. - © Feuerwehr Rahden
Die Flammen griffen auf das Obergeschoss und auf den Dachstuhl über. Angesichts der Ausbreitung des Brandes in dem Haus "Auf der Welle" forderte die Rahdener Feuerwer den Gelenkmast der Feuerwehr Espelkamp an. | © Feuerwehr Rahden

NW Plus Logo Rahden Feuerwehr rettet Hausbewohner vor Flammen: Gebäude ist unbewohnbar

In einem Haus in Rahden brach in der Nacht zu Freitag ein Feuer aus. Zwei Menschen wurden vor den Flammen gerettet. Die Wehr erhielt Hilfe aus Espelkamp.

Joern Spreen-Ledebur

Rahden. Nächtlicher Einsatz für die Rahdener Feuerwehr: Ein Wohnhaus an der Straße "Auf der Welle" östlich der Bahnlinie ist nach einem Brand am frühen Freitagmorgen unbewohnbar. Die Feuerwehr rettete zwei Bewohner vor den Flammen. Auch zwei Katzen wurden gerettet. Für andere Tiere kam jede Hilfe zu spät.

Die Leitstelle der Feuerwehr in Minden löste gegen 2.49 Uhr Alarm für die Rahdener Feuerwehr aus. Gemeldet wurde das Stichwort "Brand Wohnung, Keller, Zimmer". Schnell war die Feuerwehr aus dem nahe gelegenen Gerätehaus ausgerückt und erreichte über die Mindener Straße das brennende Haus östlich der Bahnstrecke.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte seien schon Flammen aus dem Küchenfenster im Erdgeschoss geschlagen, sagte Rahdens Feuerwehrchef Mark Ruhnau, der den Einsatz leitete. Im Obergeschoss hätten zwei Menschen am Fenster gestanden. Sie seien über Steckleitern durch die Feuerwehr gerettet worden, weil im Gebäude-Inneren die Flammen den Weg abgeschnitten hatten.

Bewohner im Krankenhaus

Nach Angaben Ruhnaus hatte der im Erdgeschoss lebende Wohnungseigentümer das Feuer gemerkt und die Wehr alarmiert. Der Mann (59) sei dann ins Obergeschoss gegangen und habe die dort wohnende 45-jährige Mieterin geweckt. Ihn selbst weckte der Brandgeruch. In dieser Zeit schnitten die Flammen den beiden Menschen aber den Weg ab.

Nach der Rettung durch die Feuerwehr wurden die beiden Bewohner mit Verdacht auf Rauchgas-Vergiftung ins Krankenhaus Rahden gebracht. Das Krankenhaus konnten die beiden aber schnell wieder verlassen, sagte Mark Ruhnau. Die Hausbewohner kamen zunächst bei Nachbarn unter.

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