Die Landesstraße 770 ist eine wichtige Ost-West-Magistrale im Kreis Minden-Lübbecke. - © Joern Spreen-Ledebur
Die Landesstraße 770 ist eine wichtige Ost-West-Magistrale im Kreis Minden-Lübbecke. | © Joern Spreen-Ledebur

NW Plus Logo Rahden/Stemwede Städte bieten Flächen an: Wo ein neues Klinikum stehen könnte

Die Stadt Rahden und die Gemeinde Stemwede wollen dem Kreis Flächen für ein mögliches neues Klinikum im Lübbecker Land anbieten. Die Bürgermeister äußern sich.

Joern Spreen-Ledebur

Rahden/Stemwede. Noch vier Wochen haben Kommunen Zeit, Standorte für ein mögliches neues Krankenhaus im Lübbecker Land vorzuschlagen. An diesem Standort sollen die Krankenhäuser Lübbecke und Rahden zusammengeführt werden. So schlagen es die Gutachter der Hamburger Beratungsgesellschaft Lohfert & Lohfert vor, um die kreiseigenen Mühlenkreiskliniken (MKK) für die Zukunft fit zu machen.

Sowohl der MKK-Verwaltungsrat als auch der Kreistag hatten dem Vorschlag zugestimmt und nun läuft noch bis zum 2. April die Frist, mögliche Flächen zu benennen.

Welche Quote zunächst galt

Im vorigen Herbst war noch die Rede davon, dass 90 Prozent der Einwohner ein Krankenhaus binnen 20 Minuten erreichen sollen. So steht es auch in der Krankenhaus-Planung des Landes NRW. Für das mögliche neue Klinikum im Lübbecker Land haben MKK-Verwaltungsrat und Kreistag ein Pflichtenheft beschlossen.

Das nennt grundsätzliche Anforderungen an einen Klinik-Standort. Und in diesem Pflichtenheft ist die Rede davon, dass 60 Prozent der Einwohner einen Klinik-Standort binnen 20 Minuten erreichen sollen.

Rahdener Fläche könnte problemlos ausgewiesen werden

Warum die Quote von 90 auf 60 Prozent gesenkt wurde, hat Landrätin Anna Bölling bislang nicht konkret beantwortet. Sie sagte lediglich: „Die Aussage, dass 90 Prozent der Bevölkerung, ein Krankenhaus in 20 Minuten erreichen sollen, liegt der Landeskrankenhausplanung NRW zu Grunde und bezieht sich auf den jeweiligen Regierungsbezirk. Es kann rein rechnerisch nicht in jedem einzelnen Kreis, oder Teil eines Kreises ein solcher Versorgungsgrad erreicht werden. Dies gilt insbesondere für Flächenkreise an einer Landesgrenze“, hatte die Landrätin über die Pressestelle des Kreises Minden-Lübbecke auf eine Anfrage der NW-Redaktion antworten lassen.

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