Die Mühlenkreiskliniken wirtschafteten gut, seien aber strukturell schlecht aufgestellt, sagte Landrätin Anna Bölling. Sie warb deshalb auch vorigen Herbst für ein zentrales Klinikum im Lübbecker Land. - © Joern Spreen-Ledebur
Die Mühlenkreiskliniken wirtschafteten gut, seien aber strukturell schlecht aufgestellt, sagte Landrätin Anna Bölling. Sie warb deshalb auch vorigen Herbst für ein zentrales Klinikum im Lübbecker Land. | © Joern Spreen-Ledebur

NW Plus Logo Kommentar Krankenhaus-Neubau: Transparenz lässt zu wünschen übrig

Rahden und Stemwede wollen für das mögliche neue Klinikum im Lübbecker Land auch Standorte vorschlagen. Das ist richtig, meint unser Autor.

Joern Spreen-Ledebur

Das Rennen um den Standort, an dem die Krankenhäuser Lübbecke und Rahden zusammengeführt werden könnten, ist eröffnet. Eigentlich sollen laut der NRW-Krankenhausplanung 90 Prozent der Einwohner eine Klinik binnen 20 Minuten erreichen. Damit warben auch Mühlenkreiskliniken und Kreispolitik. Nun ist dieser für die Bürger so wichtige Wert auf „mindestens“ 60 Prozent gesenkt worden. Die „weißen Flecken“ im Nordkreis werden dadurch größer.

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