Der schmale Weg an der Mindener Straße östlich der Steller Straße war nie offiziell als Radweg gewidmet. Hier könnte nächstes Jahr ein Bürgerradweg gebaut werden. - © Joern Spreen-Ledebur
Der schmale Weg an der Mindener Straße östlich der Steller Straße war nie offiziell als Radweg gewidmet. Hier könnte nächstes Jahr ein Bürgerradweg gebaut werden. | © Joern Spreen-Ledebur

NW Plus Logo Rahden Nach zehn Jahren: Radweg-Bau rückt näher - sicherer Schulweg gefordert

Ein Angebot des Landesbetriebs Straßen NRW überrascht die Stadt Rahden. Von einem ersten Schritt können Anlieger der Mindener Straße in Stelle profitieren.

Joern Spreen-Ledebur

Rahden. Seit einem Jahrzehnt begleitet das Thema nun schon die Politik in Rahden. Seit 2011 wird über den Radweg an der Mindener Straße gesprochen. In manchen Abschnitten ist der Weg so schmal, dass gar kein Begegnungsverkehr möglich ist und das schmale Asphalt-Bändchen gar nicht offiziell als Radweg ausgewiesen ist. Nun kommt Bewegung in die Sache – für einen Abschnitt an der Mindener Straße in Stelle.

Für einen rund 660 Meter langen Abschnitt von der Steller Straße vorbei am ehemaligen Ulmenhof in Richtung Tonnenheide kann die Stadt Rahden im nächsten Jahr den Bau eines Bürgerradwegs beantragen. Nach dem einmütigen Willen des Betriebsausschusses Straßen soll die Stadt die Planung vorantreiben.

70 Euro je Quadratmeter Radweg

Der Einstieg in die Planung für einen Bürgerradweg: Eine entsprechende Mitteilung vom Landesbetrieb Straßen NRW habe die Stadt Rahden erhalten – und diese Auskunft habe sich überschnitten mit einer Anfrage von Torsten Kuhlmann (SPD), was denn Stand der Dinge sei, sagte im Betriebsausschuss Straßen Christoph Flieder vom Bau-Fachbereich der Stadt Rahden.

Der rund 660 Meter lange und 2,50 Meter breite Radweg bekommt auf beiden Seiten jeweils einen je 50 Zentimeter breiten Grünstreifen. Der Bau des Radweges würde vom Land NRW mit 70 Euro je Quadratmeter gesponsert, sagte Flieder. Rund 171.000 Euro Baukosten erwartet er.

Stadt übernimmt Aufgabe des Landesbetriebs

Das Land habe keine freien Planungskapazitäten für die Radwege, meinte Bau-Fachbereichsleiter Dieter Drunagel. Deshalb gebe es Bürgerradwege. „Das heißt, dass die Kommune die Maßnahmen federführend erledigt anstelle von Straßen NRW.“

Wenn die Radwege dann nach den Kriterien des Landes gebaut werden, werden sie in die Baulast des Landes übernommen. Das heißt, dass das Land dann für die bauliche Unterhaltung eines solchen Radweges zuständig wird. Die Stadt Rahden hat damit nach Angaben Drunagels gute Erfahrungen gemacht. Er erinnerte an einige Abschnitte des Radwegs an der Lemförder Straße, die als Bürgerradweg errichtet wurden.

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