Maisanbau wird in vielen Betrieben der Region zum Verfüttern von Vieh betrieben. Doch die Erträge, die mit der Mast erzielt werden können, werden aufgrund des Preisverfalls immer geringer. - © picture alliance/chromorange
Maisanbau wird in vielen Betrieben der Region zum Verfüttern von Vieh betrieben. Doch die Erträge, die mit der Mast erzielt werden können, werden aufgrund des Preisverfalls immer geringer. | © picture alliance/chromorange

Bestandsaufnahme Rahdener Landwirt fühlt sich von der Gesellschaft alleingelassen

Der Rahdener Landwirt Volker Schmale führt gemeinsam mit seinem Sohn einen 130-Hektar-Betrieb. Dieser ist modern aufgestellt. Doch die langfristige Zukunft ist, wie bei vielen Betrieben in OWL, ungewiss.

Matthias Bungeroth

Rahden. Volker Schmale ist Landwirt aus Leidenschaft. Der Betrieb, den der 56-Jährige gemeinsam mit seinem Sohn Mirko (31) im Rahdener Ortsteil Varl führt, ist alteingesessen. Das Haupthaus des Hofes stammt aus dem Jahr 1817, das ehemalige Backhaus geht gar auf die Zeit des 30-jährigen Krieges zurück. „Wir bewirtschaften 130 Hektar", erzählt Schmale. Jeden Tag im Einsatz zu sein, ist für alle, die in dem Familienbetrieb mitarbeiten, darunter auch seine 82-jährige Mutter, eine Selbstverständlichkeit...

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