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Udo Högemeier (Mitte) will für die SPD Rahden als Bürgermeister-Kandidat antreten. Torsten Kuhlmann und Dorothee Brandt stellten ihn vor. - © Joern Spreen-Ledebur
Udo Högemeier (Mitte) will für die SPD Rahden als Bürgermeister-Kandidat antreten. Torsten Kuhlmann und Dorothee Brandt stellten ihn vor. | © Joern Spreen-Ledebur

Rahden SPD Rahden: Udo Högemeier tritt als Bürgermeisterkandidat an

Die Rahdener Sozialdemokraten schicken einen eigenen Kandidaten für die Bürgermeister-Wahl im nächsten September ins Rennen. Die Partei sagt, welche Gründe dafür den Ausschlag gaben.

Joern Spreen-Ledebur
11.10.2019 | Stand 11.10.2019, 17:34 Uhr

Rahden. Im September kommenden Jahres werden in Nordrhein-Westfalen auch neue Räte und Bürgermeister gewählt. In der Stadt Rahden werden die Bürger mindestens zwei Kandidaten auf dem Stimmzettel für die Bürgermeisterwahl finden. Amtsinhaber Bert Honsel (CDU) wird sich um eine weitere Amtszeit bewerben und hat nun einen Mitbewerber. Für die SPD Rahden wird sich Udo Högemeier um den Spitzenjob im Rathaus bewerben. Der im Jahr 1962 geborene Diplom-Ingenieur studierte an der Fachhochschule Osnabrück Elektrotechnik und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Laborbereich "Elektrische Energietechnik". Mit Blockheizkraftwerk, Photovoltaik und Speicher habe er auch seine Liebe zur dezentralen Energieversorgung entdeckt. "Die SPD Rahden will demokratischen Wettstreit" Högemeier engagiert sich seit zehn Jahren in der SPD. Er ist stellvertretender Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes und des SPD-Ortsvereins Rahden. In der Kommunalpolitik engagiert er sich als sachkundiger Bürger im Bauausschuss. Nach der politischen Nominierung soll die offizielle Kür als Kandidat im kommenden Frühjahr erfolgen. "Die SPD Rahden will demokratischen Wettstreit", sagte der Stadtverbands-Vorsitzende Torsten Kuhlmann. Da die CDU sich bereits für Amtsinhaber Bert Honsel ausgesprochen habe, sei damit für die Bürger nun eine wirkliche Wahl möglich. Udo Högemeier lebe seit 50 Jahren in Rahden, engagiere sich hier auch in Vereinen und sei über die Parteigrenzen hinweg anerkannt. Experte bei Fragen rund um die Energie Udo Högemeier sei ein ausgewiesener Experte bei dezentraler Energieversorgung, sagte die Fraktionsvorsitzende Dorothee Brandt. Mit ihrem Kandidaten wolle die SPD Rahden die Handlungsfelder Energiewende, Umweltschutz und Mobilität im ländlichen Raum deutlich vorantreiben. Die Kommunen und damit auch die Stadt Rahden seien gefordert, wenn die Klimaziele für Deutschland erreicht werden sollten. Um einen Überschuss an erneuerbaren Energien und drastische Einsparungen bei Energie zu erzielen, bedürfe es kompetenter und zielstrebiger Arbeit vor Ort. Sein Know How wolle er bei Projekten in der Stadt Rahden einbringen, sagte Högemeier. Bei der Windenergie möchte er interessierte Bürger beteiligen und sieht E-Mobilität als integrierten Bestandteil des Systems. Wasserversorgung soll wichtiges Thema werden Durch seine Arbeit als sachkundiger Bürger kenne er die Probleme der Stadt. Ein wichtiges Thema werde die Wasserversorgung in Zeiten des Klimawandels sein. Högemeier setzt auf Transparenz bei den Entscheidungsprozessen in Rat und Verwaltung. Die SPD und ihr Kandidat Udo Högemeier freuen sich auf den Wahlkampf. Bei anderen Fraktionen will Högemeier nun um Unterstützung werben. Welchen Wahlkampf die SPD führen will Man lege aber Wert auf sachbetonten Wahlkampf ohne persönliche Herabsetzungen anderer Kandidaten, merkte Dorothee Brandt an. Dem jetzigen Bürgermeister werde man auch im Wahlkampf mit Respekt begegnen. Gemeinsam sei in der Amtszeit Honsels im Stadtrat viel erreicht worden, auch mit der SPD. Brandt: "Ein Bürgermeister Udo Högemeier würde hier nicht alles anders machen, aber vieles noch zielgenauer und sozial gerechter."

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