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Historisches Zentrum: Die Kirchringbebauung auf der Nordseite von St. Johannis müsste saniert werden. - © Joern Spreen-Ledebur
Historisches Zentrum: Die Kirchringbebauung auf der Nordseite von St. Johannis müsste saniert werden. | © Joern Spreen-Ledebur

Rahden Stadt Rahden setzt sich für Sanierung des Kirchrings ein

Politiker sprechen über historischen Kern Rahdens

Joern Spreen-Ledebur
21.09.2019 | Stand 20.09.2019, 20:13 Uhr

Rahden. Hinter verschlossenen Türen hat sich der Bauausschuss mit der historischen Kirchringbebauung und damit der Gestaltung der Gebäude Lange Straße 4, 6 und 8 befasst. Die Stadt setzt sich bekanntlich für die Sanierung der historischen Bebauung unter Beachtung des Denkmalschutzes ein. Eine heimische Investorengruppe hatte bereits die früheren Altstadt-Stuben saniert, von den weiteren Gebäuden dann aber entgegen den früheren Plänen doch wieder Abstand genommen. Begründet hatten die heimischen Investoren das mit einer starren Haltung der Denkmalschützer. Die wiederum hatten das zurückgewiesen und erklärt, viele Ideen mitzutragen - nur keinen Abriss. Was an der Langen Straße 4 nun gemacht wird Zu Details aus dem Bauausschuss wollte sich Bürgermeister Bert Honsel nicht äußern. Die Politik, so hieß es aus dem Rathaus, könne sich vorstellen, ein städtisches Engagement zur Sanierung der Kirchringbebauung zu tragen. Das Thema dürfte wohl in einer der nächsten Ratssitzungen weiter besprochen werden. Das Haus Lange Straße 4 (ehemals Max & Moritz) gilt wegen der Bausubstanz als Sorgenkind. „Zeitnah" sollten an der Giebelseite die Platten abgenommen, damit Denkmalschützer des Landschaftsverbandes um Barbara Pankoke das Gebälk untersuchen könnten, sagte Honsel. Erst danach seien Aussagen möglich, ob das Haus erhalten werden könne. Der Kirchplatz an der St. Johannis-Kirche in Rahden war mit einem Aufwand von rund 1,1 Millionen Euro umgestaltet worden. Nun steht eine Sanierung von St. Johannis an und die Eisdiele wird sich zum Kirchplatz hin öffnen.

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