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Treue Mitglieder: Ehrennadeln gab es beim SVE, gedankt wurde Schiedsrichter Rolf Lothar Bollmann. - © Foto: Klaus Frensing
Treue Mitglieder: Ehrennadeln gab es beim SVE, gedankt wurde Schiedsrichter Rolf Lothar Bollmann. | © Foto: Klaus Frensing

Pr. Oldendorf SVE Börninghausen bangt um Turnhalle

SVE: Größter Verein im Eggetal hat einiges vor. Veranstaltungen werfen ihre Schatten voraus. Wichtige Projekte sind der Erhalt der Halle und die Überdachung am Sportlerheim. Bei der Jahreshauptversammlung wurden Jubilare geehrt

Klaus Frensing
04.04.2017 , 14:00 Uhr

Pr. Oldendorf-Börninghausen. Der SVE Börninghausen steht vor einem spannenden Jahr. Ganz oben auf der Agenda steht die Zukunft der Turnhalle in Börninghausen, die nach der Schließung der Grundschule im Ungewissen liegt. Der 1. Vorsitzende Frank Wübker nahm während der Jahreshauptversammlung zu dem Thema, das für den Verein zukunftsweisend ist, ausführlich Stellung.

Er unterstrich mit einigen Zahlen, wie wichtig die Halle für den Verein ist: "Rund 235 Personen gehen im Winterhalbjahr Woche für Woche dort aktiv ihrem Sport nach, das sind etwa 35 Prozent unserer gesamten Mitglieder und gut 50 Prozent unserer Aktiven. Der Verlust der Halle bedroht massiv die Existenz des Vereins."

Deshalb werde der Vorstand alles in seiner Macht stehende tun, um die Halle für den SVE zu erhalten, betonte er ausdrücklich. Der Vorstand denkt dabei an ähnliche Lösung wie beim Heimatverein, der vor kurzen das Haus der Begegnung von der Stadt Pr. Oldendorf gepachtet hat.

Wie dies im Einzelnen aussehen wird, müsse noch in Gesprächen mit der Verwaltung und den Fraktionen geklärt werden, sei aber mit einem erheblichen finanziellen Mehraufwand verbunden und werde eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge nach sich ziehen.

Ein zweites wichtiges Projekt ist die Überdachung am Sportlerheim. Der Vorsitzende: "Sie wird unser Haus erheblich aufwerten, da wir bei Veranstaltungen flexibler sein können." Da wieder einiges an Eigenleistung investiert werden soll, um Kosten zu senken, sei die Hilfe von Handwerkern innerhalb des Vereins sehr willkommen.

Zuvor hatte der Vorsitzende wie die Spartenleiter in ihren Berichten das vergangene Vereinsjahr Revue passieren lassen. Mehr als 130 Personen - "so viele SVE-Helfer wie nie zuvor", so Frank Wübker - hatten den Freeway-Cup 2017 souverän gemeistert.

Ebenfalls groß war mit 200 Aktiven in 24 Mannschaften die Beteiligung am Boßelturnier Auch zwei Teams mit Flüchtlingen aus der Unterkunft in der ehemaligen Grundschule waren an den Start gegangen.

Die mit weitem Abstand erfolgreichste Veranstaltung des SVE aber war das SVE-Public-Viewing auf Husemeyers Bansen, auch wenn die Besucherzahlen diesmal hinter früheren Zeit zurückblieben. "Dem EM-Studio 2016 war anzumerken, dass die Begeisterung der Eggetaler nach dem WM-Gewinn 2014 nicht mehr ganz so groß war. Zudem war das Wetter nicht optimal war und der Spielplan nicht gerade vorteilhaft", erläuterte der Vorsitzende.

Wenn im kommenden Jahr die deutsche Nationalmannschaft ihren WM-Titel in Russland will, wird auf Husemeyers Bansen wieder Public Viewing angeboten. Kurz danach steht eine weitere große Feier an. Die Vereinsgemeinschaft Eggetal wird zum 1025. Geburtstag Börninghausens auf dem Parkplatz am Sportlerheim vom 24. bis 26. August 2018 ein großes Zeltfest ausrichten.

"Als größter Verein im Tal werden wir natürlich auch hierbei unseren Beitrag leisten und Personal für die Veranstaltung stellen ", appellierte Frank Wübker an die Mitglieder, sich zahlreich einzubringen. Der nächste Termin ist das Boßelturnier am 29. April. 23 Mannschaften haben sich gemeldet. Drei Startplätze sind noch frei.

Eine angenehme Aufgabe für einen Vorsitzenden ist die Ehrung treuer Mitglieder. In dem 690 Mitglieder zählenden SVE  - "der Trend geht nach oben", freute sich Frank Wübker - konnten am Freitagabend viele Jubilare ausgezeichnet werden.

Die Ehrennadel in Silber erhielten Martin Sand, Marko Fritz, Sven Klußmann, Karl-Heinz Schulz, Marion Schulz, Martina Pötting, Thorsten Bäumer, Thorsten Wolf, Roland Gaal, Heinrich Hageböke, Heiko Jungemeier, Bernd Hildebrandt und Oliver Wegner. Die Ehrennadel in Gold bekamen Holger Brinkmeier, Marco Henke und Maik Kampeter. Zudem wurde Schiedsrichter-Urgestein Rolf Lothar Bollmann für seinen jahrzehntelangen Einsatz an der Pfeife geehrt.

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