Auf der A2 bei Bad Oeynhausen staute sich der Verkehr zunächst nach diesem Unfall. Im Rückstau geschah ein weiterer Unfall. - © Andreas Eickhoff
Auf der A2 bei Bad Oeynhausen staute sich der Verkehr zunächst nach diesem Unfall. Im Rückstau geschah ein weiterer Unfall. | © Andreas Eickhoff

Porta Westfalica Drei Unfälle und Stau-Chaos auf der A2: Autobahn stundenlang gesperrt

Angela Wiese
10.12.2018 | Stand 10.12.2018, 20:32 Uhr |

Porta Westfalica. Erst krachte es am Montagmorgen gegen 5.30 Uhr, dann ein zweites Mal gegen 10 Uhr und dann noch einmal gegen 18 Uhr: Nach zwei Lkw-Unfällen auf der A2 ist die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund bis etwa 18 Uhr voll gesperrt gewesen, wie die Polizei berichtet. Gegen 18.10 Uhr ereignete sich dann ein weiterer Unfall in der Ausfahrt Porta Westfalica - dadurch kam es zu einem Stau zwischen Vlotho-West und Porta Westfalica. 25 Tonnen Getreide ergießen sich über Fahrbahn Am Morgen war ein 48-Jähriger mit seinem mit Getreide beladenen Lkw auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund unterwegs. Obwohl die Verkehrsregelungsanlage mehrfach auf den Stau hingewiesen hat, habe der Mann das Stauende zu spät bemerkt, berichtet die Polizei. Der Fahrer versuchte nach links auszuweichen und kollidierte am Stauende mit dem Lkw-Gespann eines 58-Jährigen. Dabei riss die rechte Ladebordwand des Getreide-Lkw auf und 25 Tonnen Getreide ergossen sich über alle Fahrstreifen. Beide Fahrer blieben unverletzt. Ihre Lkw allerdings waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit. Die Polizei sperrte die Fahrbahn in Richtung Dortmund komplett und leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Bad-Eilsen ab. Den Sachschaden schätzen die Ermittler auf 50.000 Euro. Nach rechts von der Fahrbahn abgekommen Der erste Unfall hatte sich gegen 5.30 Uhr zwischen Porta Westfalica und dem Autobahnkreuz Bad Oeynhausen ereignet.  Der 54-jährige Lkw-Fahrer aus Dessau war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte die Leitplanke durchfahren. Der Lkw stürzte daraufhin eine drei Meter hohe Böschung hinunter und blieb auf einem dortigen Radweg auf der Seite liegen. Die Schutzplanke wurde auf einer Länge von circa 100 Metern beschädigt. Fahrer aus Wrack geborgen Rettungskräfte der Feuerwehr Minden bargen den schwer verletzten Fahrer aus dem Wrack. Er wurde ins Klinikum Minden gebracht. Der Lkw hatte Metallteile geladen. Die Polizei musste den betroffenen Rad- und Fußweg sperren. Außerdem wurden während der Unfallaufnahme und der Bergung der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr staute sich auf bis zu 8 Kilometern Länge. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 100.000 Euro.

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