Schüsse nach gescheitertem Drogendeal

Minden (ots) - Am Donnerstagabend sind Streifenwagenbesatzungen nach einem vermutlichen Schusswaffeneinsatz in die Stiftstraße gerufen worden. Dort hatten sich zuvor mehrere Personen zur Abwicklung eines Drogengeschäfts getroffen. Einsatzkräfte konnten drei Tatverdächtige noch im Nahbereich des Tatorts festnehmen. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und ihren Vernehmungen wurden die drei Männer aus dem Polizeigewahrsam wieder entlassen.

Um kurz vor 20 Uhr ging bei der Polizeileitstelle ein Notruf aus der Stiftstraße ein. Als die Polizeibeamten an einer Tankstelle eintrafen, gaben sich umgehend zwei Mindener (22, 19) als Geschädigte zu erkennen. Kurz darauf näherten sich zwei weitere Männer (30, 20) - ebenfalls aus Minden - den Beamten. Einer der Männer führte währenddessen in der rechten, erhobenen Hand einen Hammer mit sich. Erst unter Androhung von Schusswaffengebrauch legten sich die beiden Männer zu Boden und konnten dort von den Einsatzkräften mit Handfesseln fixiert sowie festgenommen werden. Währenddessen erschien eine weitere männliche Person (27) aus Minden bei den Beamten und konnte durch Zeugenaussage als weiterer Tatverdächtiger identifiziert werden. Auch er wurde festgenommen. Alle drei Männer wurden dem Polizeigewahrsam auf die Wache Minden zugeführt.

Nach ersten Ermittlungsergebnissen hatten sich die Beteiligten im Rahmen einer Betäubungsmittelübergabe getroffen und waren in Streit geraten. Nach Zeugenaussage waren die 22 und 19 Jahre alten Geschädigten anschließend geflohen und von den Verfolgern mit einer PTB-Waffe, vermutlich mit Gaspatronen beladen, beschossen worden. Im Rahmen der Ermittlungen wurde aus Verdachtsgründen auch die Wohnung des 30-Jährigen durchsucht. Dort fanden die Ermittler neben der vermutlichen Tatwaffe auch weitere Waffen sowie Drogen. Außerdem beschlagnahmten die Einsatzkräfte die Oberbekleidung der drei Tatverdächtigen sowie zwei Reizstoffsprühgeräte, die bei der Durchsuchung des 30 Jahre alten Mannes gefunden worden waren.

Inwiefern weitere Beteiligte im Rahmen des Drogengeschäftes involviert waren, ist derzeit Bestandteil der polizeilichen Ermittlungsarbeit.

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