Die vier gekreuzten Schlüssel erinnern an die Zeit, als Lübbecke Hauptverwaltungssitz der britischen Zone war.
Die vier gekreuzten Schlüssel erinnern an die Zeit, als Lübbecke Hauptverwaltungssitz der britischen Zone war.

Lübbecke Schlüsseldenkmal erhält neuen Sockel am Gänsemarkt

In der Fußgängerzone werden Beleuchtung und Möblierung montiert / Einweihung am 28. November

Lübbecke (nw/kor). Die Pflasterarbeiten zur Neugestaltung der Fußgängerzone sind fast abgeschlossen, das Projekt liegt im Zeitplan. Aktuell wird die neue Möblierung installiert. Insgesamt 10 Bänke, 50 Radparker sowie 20 Abfallbehälter - alle mit Aschenbecher ausgestattet - finden ihren Platz.

Spielende Kinder haben die neuen Spielgeräte "Dino", "Das Brett" und "Gras" schon entdeckt. Weiterhin wurden vier größere Bäume im Bereich der Fußgängerzone platziert. Es handelt sich um kleinkronige Eschen. Am Samstag, 28. November, ist Einweihungsfeier in der neuen guten Stube der Stadt.

Um den Bauablauf zu verbessern, hat sich die ausführende Firma Dieckmann aus Osnabrück entschieden, die Bänke, Spielgeräte und Abfallbehälter erst nach Abschluss der Pflasterarbeiten vorzunehmen. Deshalb müssen an einigen Stellen noch einmal einige Pflastersteine aufgenommen werden.

Zurzeit laufen die vorbereitenden Arbeiten, um die neue Beleuchtung anzubringen. An Edelstahlseilen werden insgesamt 19 Hängeleuchten installiert. Zusätzlich werden an den Eingangsbereichen der Fußgängerzone sieben Mastleuchten aufgestellt.

Wieder aufgestellt wird auch die "Crossed Keys Sculpture" am Gänsemarkt. Das Denkmal mit den vier gekreuzten Schlüsseln erinnert daran, dass die Stadt Lübbecke nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zum Hauptverwaltungssitz der britischen Zone in Deutschland erklärt worden war. Bis zum Jahr 1982 waren britische Truppen in der Stadt stationiert. Das Schlüsseldenkmal erhält einen neuen Sockel. Ein 11,7 Tonnen schwerer Felsblock aus extrem hartem Sandstein, "Piesberger Karbonquarzit" genannt, wurde jetzt am Mittwoch per Baukran auf einem stabilen Fundament am Gänsemarkt abgelegt.

Auch nach Beendigung der Pflasterarbeiten werden Mitarbeiter der Baufirma Dieckmann noch hin und wieder in der Lübbecker Fußgängerzone im Einsatz sein. Bis die etwa 15 Zentimeter tiefen Fugen ihre dauerhafte Stabilität erreichen, wird noch einige Male Fugenmaterial eingebracht und verdichtet werden müssen. Die Fugenpflege ist in dem Bauauftrag für drei Jahre ausgeschrieben und im Kostenrahmen enthalten.

Copyright © Neue Westfälische 2018
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group