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Stumme Mahnung: Zehn Soldaten, die bei den Kämpfen um Levern fielen, haben auf dem Leverner Friedhof ihre letzte Ruhe gefunden. Manche wurden nicht einmal 18 Jahre alt. Die NS-Funktionäre waren vor den Kämpfen getürmt. - © Joern Spreen-Ledebur
Stumme Mahnung: Zehn Soldaten, die bei den Kämpfen um Levern fielen, haben auf dem Leverner Friedhof ihre letzte Ruhe gefunden. Manche wurden nicht einmal 18 Jahre alt. Die NS-Funktionäre waren vor den Kämpfen getürmt. | © Joern Spreen-Ledebur

Lübbecker Land 75 Jahre Kriegsende: Als Tod und Zerstörung ins Lübbecker Land kamen

Am 4. April 1945 brannte Levern und der Landkreis Lübbecke wurde befreit

Joern Spreen-Ledebur
04.04.2020 , 19:00 Uhr

Lübbecker Land. Die Deutsche Wehrmacht führte ein Kriegstagebuch. Detailliert sind dort für jeden Tag die Lageberichte genannt. Für den 4. April 1945 gibt es Hinweise zu Kämpfen bei Danzig, die Sowjets siegen in Ostpommern. Für Kiel wird der bislang schwerste Luftangriff erwähnt, die Sowjets stehen 15 Kilometer vor Wien. Gekämpft wird unter anderem in Thüringen und Schlesien, in Franken und Südwestfalen. "Osnabrück ging verloren", heißt es im Kriegstagebuch für unsere Region. Und bei Oeynhausen an der Weser solle eine neue Linie aufgebaut werden.

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