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Die beiden kardiologischen Fachärzte Thomas Wege und Oberarzt Wadie Mansour untersuchen einen Patienten - © MKK
Die beiden kardiologischen Fachärzte Thomas Wege und Oberarzt Wadie Mansour untersuchen einen Patienten | © MKK

Der Ausbau der Kardiologie am Krankenhaus Lübbecke-Rahden geht voran

Leitender Arzt Thomas Wege begrüßt mit dem Mediziner Wadie Mansour seinen ersten kardiologischen Oberarzt im Team. Das Leistungsspektrum am Krankenhausstandort Lübbecke wird erweitert.

10.10.2019 | Stand 10.10.2019, 16:50 Uhr

Lübbecke (nw). Mediziner Thomas Wege hat die ersten Schritte zum Ausbau der Kardiologie am Krankenhaus Lübbecke-Rahden vollzogen. Einen Monat nach seinem Amtsantritt als neuer Leitender Arzt der neugegründeten Abteilung für Kardiologie und Pneumologie am Zentrum für Innere Medizin des Krankenhauses konnte er jetzt mit Wadie Mansour einen ersten Oberarzt mit dem Facharzt für Kardiologie und Innere Medizin in seinem Team begrüßen. „Herr Mansour hat in den vergangenen Jahren im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen gearbeitet und war Stationsarzt auf einer kardiologischen Intensivstation. Er hat die besten Referenzen und ist ein hervorragender Kardiologe", lobt Thomas Wege seinen neuen Oberarzt. Die neue Abteilung will sich der konservativen Kardiologie einschließlich der Implantation von Herzschrittmachern widmen. „Hier können wir in Kooperation mit unseren Kollegen aus dem Johannes Wesling Klinikum ein hochwertiges Angebot etablieren, welches eine medizinisch sinnvolle Erweiterung des Leistungsspektrums am Krankenhausstandort Lübbecke darstellt", erläutert Thomas Wege. Spezialisierung auf konservative Therapie und Diagnostik Dazu gehören die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Bluthochdruck, die Implantierung und Wartung von Herzschrittmachern sowie die kardiologische Prophylaxe. Dabei können die Kardiologen auf alle notwendigen diagnostischen Hilfsmittel zurückgreifen. „Die technische Ausstattung ist hier am Krankenhausstandort Lübbecke wirklich gut. Wir verfügen über alle relevanten Diagnoseverfahren – mit Ausnahme eines Herzkatheterlabors", berichtet Thomas Wege. Ein solches soll in Lübbecke aber auch in Zukunft nicht eingerichtet werden. „Wir werden uns auf die konservative Therapie und Diagnostik spezialisieren. Sind weitere Untersuchungen oder sogar ein interventioneller kardiologischer Eingriff notwendig, kommen unsere Kollegen um Privatdozent Dr. Marcus Wiemer am Universitätsklinikum Minden ins Spiel, mit denen wir gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten", berichtet Thomas Wege. Erstmals zwei Fachärzte für Kardiologie Mit Oberarzt Wadie Mansour und Thomas Wege würden nun erstmals zwei Fachärzte für Kardiologie am Krankenhaus Lübbecke-Rahden. Bislang wurde dieser Bereich in Lübbecke von kardiologisch geschulten Fachärzten für Innere Medizin betreut. „Mit dieser neuen Expertise im Bereich der Kardiologie haben wir für die Bürgerinnen und Bürger aus Lübbecke und der gesamten Umgebung einen echten Mehrwert geschaffen", erklärt Geschäftsführerin Christine Fuchs. Oberarzt Wadie Mansour ist von seiner neuen Arbeitsstelle und seinen Kollegen begeistert. „Ich fühle mich sehr wohl hier. Es herrscht eine Aufbruchsstimmung im gesamten Team. Es beginnt etwas Neues. Und es ist toll, ein Teil davon zu sein", erzählt Mansour. Gleiches berichtet auch sein Chef. „Ein Umbruch ist immer auch die Chance, etwas Neues aufzubauen und neue Strukturen zu schaffen. Dass ich diesen Prozess als Leitender Arzt begleiten darf, freut mich jeden Tag." "Es herrscht 100-prozentiges Vertrauen zwischen uns" Das Zentrum für Innere Medizin am Krankenhaus Lübbecke-Rahden ist nach dem Wechsel von Professor Nils Ewald ans Universitätsklinikum Minden aufgeteilt in zwei Abteilungen: die Abteilung für Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie unter der Leitung von Bernd Wejda und die Abteilung für Kardiologie und Pneumologie unter der Leitung von Thomas Wege. „80 Prozent der internistischen Krankheitsbilder drehen sich entweder um den Verdauungstrakt oder das Herz-Lungensystem. Insofern bilden wir mit den beiden Abteilungen die überwiegende Mehrzahl der internistischen Erkrankungen ab", erklärt Wege. Alle übrigen Patientinnen mit internistischen Erkrankungen werden von beiden Abteilungen gemeinsam betreut. „Die Zusammenarbeit zwischen Dr. Wege und mir ist einfach hervorragend. Wir kennen uns gegenseitig seit vielen Jahren. Wir arbeiten blind zusammen, wenn es sein muss. Es herrscht 100-prozentiges Vertrauen zwischen uns", sagt Bernd Wejda.

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