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Auf der B 239 hinter der Barre Brauerei Richtung Oberbauerschaft: Die Einsatzkräfte machen sich ein Bild von dem Unfallgeschehen, nachdem die Verletzten vom Rettungsdienst versorgt worden sind. - © Heike von Schulz
Auf der B 239 hinter der Barre Brauerei Richtung Oberbauerschaft: Die Einsatzkräfte machen sich ein Bild von dem Unfallgeschehen, nachdem die Verletzten vom Rettungsdienst versorgt worden sind. | © Heike von Schulz

Lübbecke Schwerer Unfall: B 239 bei Lübbecke nach Sperrung wieder freigegeben

In unmittelbarer Nähe der Barre-Brauerei sind zwei Fahrzeuge im Graben gelandet. Nach ersten Angaben soll es mehrere Verletzte geben.

Kirsten Tirre
23.05.2019 | Stand 23.05.2019, 18:19 Uhr |

Lübbecke. Ein schwerer Unfall mit mehreren Fahrzeugen hat sich gegen 10.30 Uhr am  Donnerstag, 23. Mai, auf der Berliner Straße (B 239) unmittelbar hinter der Brauerei Barre in Fahrtrichtung Süden ereignet. Vier Personen wurden schwer verletzt. Darunter auch die 83-jährige mutmaßliche Unfallverursacherin. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte die 83-jährige BMW-Fahrerin aus Hüllhorst verbotener Weise bei durchgezogener Linie mehrere Fahrzeuge in Fahrtrichtung Lübbecke überholt. Dabei streifte sie zunächst einen ihr entgegenkommenden VW einer  Lübbeckerin (52).  Hierdurch wurde sie seitlich gegen den in gleicher Richtung fahrenden Lkw gedrückt.  Auto schleudert auf Gegenfahrbahn Infolge der Kollision schleuderte  die 83-Jährige dann mit ihrem Auto auf  die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Pkw mit einem Skoda mit zwei Insassen (62, 60) aus Hüllhorst. Durch den Zusammenstoß landeten der Skoda Rapid und der 5er BMW in einem Graben.   Dabei wurden die BMW-Fahrerin und die beiden Insassen des Skoda in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Sie mussten von der Feuerwehr mit einer Rettungsschere aus ihren schwer beschädigten Autos befreit werden. Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht Die vier verletzten Personen aus den Unfallfahrzeugen wurden in umliegende Krankenhäuser nach  Lübbecke und Bünde gebracht.  Der Lkw-Fahrer (54) blieb nach Mitteilung der Polizei unverletzt.  Bundesstraße komplett gesperrt Während der Rettungsmaßnahmen und der Ermittlung des Unfallhergangs war die Bundesstraße rund drei Stunden in beide Richtungen voll gesperrt. Mehr als 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Der Verkehr, darunter auch viele Lkw,  staute sich kilometerweit zurück und musste umgeleitet werden. Gegen 13.30 Uhr konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf mehr als 50.000 Euro.

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