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In Planung: Der Busbahnhof soll im Zuge des Projektes Westertor auf die gegenüberliegende Seite der Straße vor die Häusern verlegt werden. - © Foto: Andreas Gerth
In Planung: Der Busbahnhof soll im Zuge des Projektes Westertor auf die gegenüberliegende Seite der Straße vor die Häusern verlegt werden. | © Foto: Andreas Gerth

Lübbecke Projekte Westertor und Busbahnhof kommen voran

Zwischenbericht: Ein Stadtplaner informierte den Bauausschuss über Stellungnahmen von Behörden, Verbänden und Bürgern. Am 2. Mai gibt es eine Informationsveranstaltung

Ingrun Waschneck
22.03.2019 | Stand 22.03.2019, 17:25 Uhr

Lübbecke. "Die Projekte Westertor und Busbahnhof werden weiter vorangetrieben", sagte Baudezernent Ingo Ellerkamp während der Bauausschusssitzung am Mittwochabend im Rathaus. "Der Investor HBB und die Stadt Lübbecke haben weitergearbeitet." Somit stand die Entscheidung über den Entwurfs- und Offenlegungsbeschluss weit oben auf der Agenda. Stadtplaner Hans-Jürgen Hinrichsen berichtete über die Anregungen von Behörden, Verbänden sowie Bürgern und begann mit dem Projekt Westertor. "Es liegt ein gültiger Flächennutzungsplan zugrunde", sagte er. Im Kerngebiet werde es die volle Versiegelung geben, und "wir werden bis an die Grundstücksgrenzen bauen." Ein Schallgutachter habe festgestellt, dass die Werte eingehalten würden. "In den leerstehenden Gebäuden gibt es keine relevanten Lebensräume wie beispielsweise für die geschützten Fledermäuse", berichtete Hinrichsen. Das Landeskirchenamt habe angeregt, den Druck auf die Öffnungszeiten auch an Sonn- und Feiertagen nicht zu erhöhen und der Handelsverband, dass die Parkplätze nicht durch Langzeitparker blockiert werden dürften. Zuwenig Parkplätze befürchten die Bürger. Wie auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, Rückstau an der Ausfahrt Wallstraße/Niederwall, Lärm und eine hohe Abgasbelastung sowie Gebäudeschäden durch die notwendigen Tiefbauarbeiten. "Für den neuen Busbahnhof am nördlichen Niederwall müssen Nachbarschaftsverträglichkeiten hergestellt werden", sagte Hinrichsen. Sieben Bäume müssten abgeholzt, würden aber ersetzt werden. Der Bürgervorschlag, den Busbahnhof auf Höhe der Arbeitsagentur zu verlagern, sei keine Alternative, so der Stadtplaner. Zur Bürgersorge, dass es mehr Lärm geben würde, sagte Baudezernent Ellerkamp: "Ein Mischgebiet verträgt mehr Schallimmissionen als ein Wohngebiet." Die Ausschussmitglieder entschieden sich einstimmig für den Beschluss. Am Dienstag, 2. Mai, gibt es eine umfassende Informationsveranstaltung für Bürger, kündigte Ingo Ellerkamp an.

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