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Yvonne Obermeier (v. l.) erwarb bei Kimberley, Leon und Lara ein Spielzeugauto. - © FOTOS: HANS-GÜNTHER MEYER
Yvonne Obermeier (v. l.) erwarb bei Kimberley, Leon und Lara ein Spielzeugauto. | © FOTOS: HANS-GÜNTHER MEYER

Lübbecke "Attraktion für die ganze Familie"

Rund 200 Stände bei Kinderflohmarkt in der Lübbecker Innenstadt

VON HANS-GÜNTHER MEYER
06.10.2014 | Stand 05.10.2014, 19:33 Uhr

Lübbecke. Die Lübbecker Innenstadt verwandelte sich am Tag der deutschen Einheit in einen großen Kinderflohmarkt mit rund 200 Ständen. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen lockte die Veranstaltung der Lübbecker Werbegemeinschaft schätzungsweise 4.000 Besucher an, die über den Flohmarkt bummelten und Spielzeug oder auch andere Artikel wie ausrangierte Bilderrahmen, Tennisbälle oder auch Kassetten und CD erwarben. Für elf Euro wechselte beispielsweise eine gebrauchte Wandergitarre den Besitzer.

Koordinator Dieter Stübing hatte allen Grund zur Freude über den Flohmarkt. Er kontrollierte den Aufbau und die Zufahrten, plauderte mit vielen Erwachsenen und Kindern. "Die Veranstaltung ist für viele Familien eine Attraktion, da die Werbegemeinschaft kein Standgeld erhebt." Mit dem Verkauf ihrer ausrangierten Spielzeuge besserten die Kinder ihr Taschengeld auf, so Stübing.

An den Ständen gab es einen florierenden Handel und interessante Erlebnisse. Ein Blickfang war eine lebensgroße Pappfigur von Nationaltorhüter Manuel Neuer. "Er hilft uns hier am Stand. Die Leute bleiben bei uns stehen und schauen", freute sich Torsten Horstmann, der mit seiner Familie vor Ort war. Wie er erzählte, habe ein Besuch bei Bayern München dazu geführt, dass er die Pappfigur des Nationaltorwarts später zugesendet bekommen habe.

Der "Yu-Gi-Oh"-Fan Joel erzählte über eine für Liebhaber dieses Sammelkartenspiels negative Entwicklung in Lübbecke. "Früher gab es ein Geschäft, das den Interessen unseres Hobbys entsprach. Nach der Schließung des Geschäftes ist es jetzt für uns viel schwerer in Lübbecke. Jetzt müssen wir nach Bünde fahren", hob Noel hervor.

Sandra Förster und Joanna testen eine Wandergitarre.
Sandra Förster und Joanna testen eine Wandergitarre.

Das fröhliche Treiben an den Ständen klang am frühen Nachmittag aus. "Jetzt reicht es. Die Kinder werden auch müde", sagte Irene Frowitter. So wie diese Mutter dachten offensichtlich viele Eltern, denn gegen 16 Uhr war die Innenstadt bereits fast wieder leer.

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