0

Lübbecker Land Balsam vom Minister für die Region

Garrelt Duin kommt bei den heimischen Unternehmern gut an

Von KARSTEN Schulz
01.10.2014 | Stand 30.09.2014, 19:46 Uhr
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin sprach vor dem Lübbecker Wirtschaftskreis und 160 Unternehmern im Autohaus Schmale in Lübbecke-Blasheim. - © FOTO: TYLER LARKIN
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin sprach vor dem Lübbecker Wirtschaftskreis und 160 Unternehmern im Autohaus Schmale in Lübbecke-Blasheim. | © FOTO: TYLER LARKIN

Lübbecker Land. Er sei ein "Ostfriese mit OWL-Wurzeln", habe dann auch noch neben seiner politischen Karriere in der SPD einen "richtigen Beruf" ausgeübt, nachdem er Rechtswissenschaft studiert hatte. Und schließlich sei auch noch die evangelische Theologie hinzugekommen. "Das kann nur gut sein", sagte Claus Buschmann, Wirtschaftsförderer der Stadt Lübbecke, als er den NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin dem Lübbecker Wirtschaftskreis vorstellte.

Rund 160 Vertreter der heimischen Wirtschaft hatten sich im Autohaus Schmale in Blasheim eingefunden, um den Worten des obersten Wirtschaftsförderers des Landes zu lauschen. Ausnahmsweise mit dabei waren auch die Bürgermeister der vier Kommunen und zwei Gemeinden des Lübbecker Landes. Sie sollten im Anschluss an das Referat Gelegenheit bekommen, dem Minister "ein paar Themen aus kommunaler Sicht, die ihnen auf den Nägeln brennen, aufzuzeigen". "Diese können wir ja vielleicht gemeinsam mit ihnen lösen", sprach Buschmann den Minister direkt an.

Der strich zunächst ein wenig Balsam auf die Seelen der anwesenden Firmenlenker und Geschäftsführer, darunter auch Paul und Armin Gauselmann, Christoph Barre und Arthur Plate. "Früher hatte das Ruhrgebiet Strahlkraft in ganz Deutschland. Heute ist es nicht mehr das industrielle Herz des Landes sondern im stärkeren Maße die Region OWL." Hier sei man – wie in kaum einer anderen Region – ohne größere Blessuren aus der tiefen Wirtschaftskrise 2008 / 2009 wieder herausgekommen. Duin: "Hier ist der industrielle Kern sehr stark." Er habe "viele bedeutende Unternehmerpersönlichkeiten gerade in OWL getroffen." Hier zeige sich ganz besonders, wie wichtig der Mittelstand und dessen Stärkung seien. 99,6 Prozent aller Unternehmen seien klein- und mittelständische Firmen, nur 0,4 Prozent seien Großkonzerne. Duin plädierte für "vernünftiges, ehrbares Wirtschaften". Nur das sei letztendlich auch "enkelfähig". Dafür gab’s viel Beifall für den Minister.

Die Bürgermeister sprachen Problemfelder an, die auch durch die Politik der Landesregierung hervorgerufen würden. Bernd Hachmann (Rahden) kritisierte die Art der Verteilung der EU-Fördermittel, Eckhard Witte (Lübbecke) hat Probleme mit der Landesentwicklungsplanung und Heinrich Vieker (Espelkamp) mit den Steuer-Hebesätzen, vor allem mit der Gewerbesteuer.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

Newsletter abonnieren

Newsletter Lübbecker Land

Im Lübbecker Land sind wir für Sie ganz nah dran an den Themen, die Sie interessieren. Aktuelle Nachrichten, spannende Geschichten, wichtige Infos. Das alles senden wir Ihnen zwei Mal in der Woche, immer am Dienstag und am Donnerstag, in unserem Newsletter zu.

Wunderbar. Fast geschafft!

Newsletter abonnieren

NW Newsletter - die wichtigsten News

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

© Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG