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Symbolbild: 1920 wurde erstmals entschieden, dass Oberbauerschaft an das Stromnetz angeschlossen werden soll. - © Pixabay
Symbolbild: 1920 wurde erstmals entschieden, dass Oberbauerschaft an das Stromnetz angeschlossen werden soll. | © Pixabay

Hüllhorst So wurde Oberbauerschaft vor 100 Jahren ans Stromnetz angeschlossen

Keine Straßenlaternen, keine leuchtenden Glühbirnen in den Häusern – das war für die Dorfbewohner normal. Ein Rückblick auf turbulente Zeiten, denn so einfach war das mit dem Stromanschluss nicht.

Eckhard Grönemeyer
17.09.2020 | Stand 16.09.2020, 17:50 Uhr

Hüllhorst/Oberbauerschaft. Vor gut 100 Jahren gab es in der Ortschaft Oberbauerschaft noch keine Straßenleuchten und auch die privaten Haushalte waren gänzlich ohne Strom. Heute nahezu unvorstellbar, aber damals kannten es die Einwohner nicht anders. Im privaten Heimatmuseum von Alfred Grönemeier an der Kahle-Wart-Straße 17 gibt es historische Aufzeichnungen und Dokumente, wie schwierig es den Einwohnern damals fiel, sich für den Anschluss an das Stromnetz zu entscheiden. Hierbei ging es vorwiegend um die für damalige Verhältnisse nicht unerheblichen Anschlusskosten.

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