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Theoretisch vom Rundfunkbeitrag befreit: Trotz einer 100 prozentigen Körperbehinderung soll eine Bewohnerin des Hüllhorster Wohnheims Holzfeld, die anonym bleiben möchte, über 300 Euro an den Beitragsservice nachzahlen. Ihre Betreuerin hat einen Anwalt eingeschaltet, für dessen Honorar sie wohl selber aufkommen muss. - © Tyler Larkin
Theoretisch vom Rundfunkbeitrag befreit: Trotz einer 100 prozentigen Körperbehinderung soll eine Bewohnerin des Hüllhorster Wohnheims Holzfeld, die anonym bleiben möchte, über 300 Euro an den Beitragsservice nachzahlen. Ihre Betreuerin hat einen Anwalt eingeschaltet, für dessen Honorar sie wohl selber aufkommen muss. | © Tyler Larkin
Hüllhorst

GEZ droht schwerbehinderter Frau mit Zwangsvollstreckung

Probleme begannen damit, dass die auf dem Briefkopf des Beitragsservice angegebene Faxnummer über Tage nicht erreichbar war

Tyler Larkin
11.08.2016 | Stand 11.08.2016, 13:01 Uhr

Hüllhorst. 2013 änderte die Gebühreneinzugszentrale, bekannter unter der Abkürzung GEZ, ihren Namen. Der Ruf der Behörde hatte über Jahrzehnte gelitten, sie galt als der Inbegriff für bürokratische Willkür, bei der das eine Ende des Verwaltungsflurs nicht weiß, was das andere Ende macht. Nun heißt die öffentlich-rechtliche Institution Beitragsservice, denn einen Beitrag zu leisten hat ein deutlich besseres Image als eine fällige Gebühr.

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