Im Vorbeiflug: Die Raumstation Orion. In dem neuen Fanfilm werden Flair und Humor der alten Serie aufgegriffen. Grafik und Musik passen aber in die heutige Zeit. - © Imme Lohmeyer-Lorek
Im Vorbeiflug: Die Raumstation Orion. In dem neuen Fanfilm werden Flair und Humor der alten Serie aufgegriffen. Grafik und Musik passen aber in die heutige Zeit. | © Imme Lohmeyer-Lorek

Hüllhorst Hüllhorster spielt Rolle in "Raumpatrouille Orion"-Fanfilm

Achim Köppen als Karl Spring Brauner

Hüllhorst. Es gibt gute Neuigkeiten für Fans der Serie "Raumpatrouille Orion" in Deutschland. Zur Zeit wird eine Neuauflage der beliebten Science-Fiction-Serie aus den 1960ern gedreht, die im August fertig sein soll. Von der alten Crew der Bavaria Film GmbH wird zwar keiner mehr dabei sein, dafür konnten aber neue Profi- und Laienschauspieler gewonnen werden. Achim Köppen aus Hüllhorst, Autor mehrerer Science-Fiction-Romane und Mitglied der VHS-Schreibwerkstatt Hüllhorst freut sich darüber, dass er immerhin eine Nebenrolle des ORB-Chefs Karl Spring Brauner aus der Obersten Raumbehörde übernehmen durfte. Bei der Rolle handelt es sich um einen sturen Beamten, der alles streng nach Vorschrift durchführt. Ihm gegenüber steht der eher draufgängerische Commander James Duncan McLane, Kommandant des schnellen Raumkreuzers Orion 10 und dessen Besatzung. McLane versetzt mit seinen "Extra-Touren" und seinen Befehlsüberschreitungen seine Vorgesetzten und insbesondere Spring Brauner in Rage. Im Vordergrund des Films stehen aber eher die phantastischen Abenteuer des schnellen Raumkreuzers Orion 10. Köppen selbst war ein enthusiastischer Fan der Serie. "Ich war erst vor einigen Jahren zu der Fanfilm-Gruppe gekommen, nämlich als ich per Zufall im Internet auf eine der Raumpatrouille-Fanseiten einen Artikel darüber gelesen habe", so der Hüllhorster mit schauspielerischen Ambitionen. Die Dreharbeiten zu dem "Next-Generation-Film", der etwa 40 Jahre nach der letzten Folge der Originalserie spielt, laufen derzeit auf Hochtouren. Die Handlung des Drehbuches greift Flair und Humor der alten Serie auf, während Grafik und Ton in unsere Zeit passen. Neue Musik von Komponist Tobias Escher wird die Filmszenen untermalen. Sechs Jahre lang haben Projektbegründer und Chefgrafiker Henny van Veenendaal und seine Crew an dem Film gearbeitet. Ein Teaser sowie ein Demo-Teaser mit noch mehr Animation, die der Holländer van Veenendaal aus eigenen Mitteln und zu Hause auf seinem Greenscreen produzierte, werden in Kürze erscheinen. Der Film ist ein Non-Profit-Projekt, das heißt, alle Mitwirkenden sind ehrenamtlich und unentgeltlich tätig. Die Crew will damit Deutschlands Raumpatrouille-Fans einen neuen Orion-Fanfilm schenken und sie teilhaben lassen am Schicksal von Kommandeur James Duncan McLane, dem Sohn des legendären Cliff Alister McLane aus der Originalserie. Mehr Info gibt auf der Website: www.raumpatrouilleorionfanfim.com

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