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Der Wilhelm-Kern-Platz ist ein beliebter Treffpunkt. Auch hier soll investiert werden. - © Klaus Frensing
Der Wilhelm-Kern-Platz ist ein beliebter Treffpunkt. Auch hier soll investiert werden. | © Klaus Frensing

Espelkamp Vier Millionen Euro werden in die Espelkamper Infrastruktur investiert

Die Bandbreite reicht von der Umgestaltung und Erneuerung des Wilhelm-Kern-Platzes bis zur Umgestaltungder Aufbahrungs- und Kühlräume am Waldfriedhof. Es gibt noch zahlreiche weitere Projekte

Karsten Schulz
08.11.2019 | Stand 08.11.2019, 09:02 Uhr

Espelkamp. Noch läuft die Konjunktur, noch sprudeln die Gewerbesteuern und andere Steuerquellen. Grund genug für die Verwaltung, die städtische Infrastruktur weiter auf Vordermann und entsprechende Bauvorhaben auf den Weg zu bringen. Im Ausschuss für Stadtentwicklung gaben der Sachgebietsleiter Gebäudemanagement, André Köster, sowie Johannes Hatebur, Sachgebietsleiter Stadtplanung, Bauordnung, Einblick in die Planung und blickten gleichzeitig auch zurück auf die abgeschlossenen und auch noch laufenden Vorhaben. 2020 kommt noch einmal eine Million Euro hinzu Köster machte deutlich, dass im vergangenen Jahr drei Millionen Euro in die städtischen Einrichtungen verbaut worden seien, im kommenden Jahr werde noch einmal eine Million Euro aufgesattelt, so dass Aufträge im Wert von vier Millionen Euro vergeben werden sollen. Darunter befinden sich auch zentrale Vorhaben, wie beispielsweise der Einstieg in den Umbau des zentralen innerstädtischen Platzes, der Wilhelm-Kern-Platz, der dienstags und freitags auch als Marktplatz für die Innenstadt genutzt wird. Stadtweiter Sirenenneubau wird jetzt umgesetzt In diesem Jahr nicht erledigt wurden beispielsweise Brandschutzarbeiten am und im Rathaus: Kosten hier: 180.000 Euro. Der stadtweite Sirenenneubau schlägt mit 50.000 Euro zu Buche, die Feuerwehr Mitte bekommt einen neuen Ölabscheider, der 60.000 Euro kostet. An der Grundschule Frotheim ist Brandschutz in Höhe von 160.000 Euro fällig, Glasfaseranschlüsse an den Schulen kosten 40.000 Euro. Der Neubau des Buswartehäuschens Hollenstraße kostet 16.000 Euro und die Aufpolsterung der Sitze im Neuen Theater 100.000 Euro. Die Stadtwerke erhalten ein zusätzliches Beratungsbüro. Sportplatz Hindenburgring kostet 285.000 Euro Im kommenden Jahr werden städtische Wohnhäuser sowie die Tennisanlage des TCE „Ratzenburger Straße" mit Sportflächen abgerissen. Kosten insgesamt 230.000 Euro. Für den Neubau des Gerätehauses Fabbenstedt müssen 100.000 Euro berappt werden. Planungsleistungen für den Neubau der Stadtsporthalle schlagen mit 700.000 Euro zu Buche und der Neubau des Sportplatzes „Hindenburgring" kostet 285.000 Euro. Hier wird ein Naturrasensportplatz mit Ballfangzäunen und wassergebundene Stellplätze ohne Umkleidegebäude und Flutlichtanlage entstehen. 365.000 Euro werden für die Umsetzung des Medienentwicklungsplanes an allen städtischen Grundschulen benötigt. Der Kindergarten „Rasselbande" in Gestringen verschlingt Planungsleistungen in Höhe von 100.000 Euro für den Ersatzneubau. Und für die Erneuerung der Spielplätze werden 90.000 Euro für drei „Großspielgeräte" benötigt. In den Waldfriedhof werden insgesamt 222.500 Euro für die Sanierung und Umgestaltung der Aufbahrungs-und Kühlräume sowie die Neugestaltung der Wasserstellen gesteckt.

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