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Die Stadtsporthalle wird ersetzt: Ab 2021 wird mit dem Beginn der Bauarbeiten für den Neubau gerechnet. - © Joern Spreen-Ledebur
Die Stadtsporthalle wird ersetzt: Ab 2021 wird mit dem Beginn der Bauarbeiten für den Neubau gerechnet. | © Joern Spreen-Ledebur

Espelkamp Mit dem Neubau der Espelkamper Stadtsporthalle geht es voran

Die größte und teuerste Investition in den Sportbereich ist auf einem guten Weg. Jetzt wurde der Vertrag mit dem Planugnsbüro für den Neubau der Stadttsporthalle unterzeichnet.

Karsten Schulz
06.11.2019 | Stand 06.11.2019, 12:51 Uhr

Espelkamp. Gute Nachrichten für die sporttreibende Bevölkerung Espelkamps und für die Kommunalpolitik: Fachbereichsleiter Bauen, Stadtentwicklung und Stadtmarketing, Thorsten Blauert, konnte Dienstagnachmittag am Schluss der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung mitteilen, dass der Vertrag mit dem Planungsbüro für den Neubau der Stadtsporthalle,die auch Rundturnhalle genannt wird, unterschrieben worden ist. Das Planungsbüro der Architekten Katja Flörke und Andreas Krys aus Bünde haben den Zuschlag für die insgesamt sechseinhalb Millionen Euro-Investition in Espelkamp erhalten, so Blauert. Energetische Konzept muss mitentwickelt werden Bereits vor einiger Zeit habe man sich den Neubau der Hiddenhauser Sporthalle angeschaut, von der die Mitglieder des Arbeitskreises Sporthallenneubau in Espelkamp sehr angetan gewesen seien. Vor allem das Raumkonzept habe sehr gut gefallen, außerdem hätten dort „eigene Impulse" eingearbeitet werden können. An dieser Halle habe das Büro mitgewirkt, sodass die beiden Architekten in Sachen Sporthallenbau bereits Erfahrungen sammeln konnten. Nunmehr komme es darauf an, wie der bereits vorliegende erste Vorentwurf in der Arbeitsgruppe ankomme. Dann müsse noch das energetische Konzept für die neue Halle mitentwickelt werden. Und dies habe wiederum Auswirkungen auf das Betriebskostenkonzept. All dies werde zunächst in der Arbeitsgruppe diskutiert und werde schließlich auch im Fachausschuss vorgestellt. Wenn man sich darauf geeinigt habe könne das Genehmigungsverfahren im April 2020 auf den Weg gebracht werden. Blauert rechnet damit, dass der Förderantrag somit Ende August gestellt werden könne. Es wird mit einem Zuschuss von 70 bis 80 Prozent gerechnet Blauert: „Um die Osterzeit im kommenden Jahr werden wir uns mit Sicherheit mit dem letztendlichen Entwurf beschäftigen." Politik und Verwaltung gehen davon aus, dass bei einem Neubau der Stadtsporthalle mit einem Zuschuss in Höhe von 70 bis 80 Prozent zu rechnen ist. Die Stadt rechnet mit einem Eigenanteil von gut 1,3 Millionen Euro, die Planungskosten belaufen sich auf 150.000 Euro.

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