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Image-Film: Die Mühle in Stemwede. - © Screenshot Youtube
Image-Film: Die Mühle in Stemwede. | © Screenshot Youtube

Lübbecker Land Umfrage: Welche Kommune im Lübbecker Land hat den besten Imagefilm?

Zeigen sich Lübbecke, Espelkamp, Pr. Oldendorf und Stemwede in ihrem Filmen von ihren Schokoladenseite?

Sandra Spieker
14.08.2019 | Stand 13.08.2019, 20:05 Uhr

Lübbecker Land. Von ihrer besten Seite präsentieren sich die Kommunen im Lübbecker Land gern, wenn es um Arbeitskräfte, Veranstaltungen oder den Tourismus geht. Beliebtes Werbemittel ist der Imagefilm. Bis auf Rahden und Hüllhorst haben alle Kommunen einen solchen Film. Der neuste stammt aus Stemwede. nw.de hat sich alle Filmchen angeschaut – und mit einem leichten Augenzwinkern bewertet. Aber wie würden Sie entscheiden? Espelkamp Zu Schunkelmusik zeigt der Film zu Beginn Sehenswürdigkeiten im Mühlenkreis wie das Kaiser-Wilhelm-Denkmal oder die Schachtschleuse. Dann ein Bruch: Die Musik betont fetzig, wird Espelkamp als pulsierende Metropole präsentiert. Dynamik, Akzente, Hightech, Technologie-Standort – das sind die Schlagwörter, die auftauchen. Dazu der Slogan „Espelkamp – hier geht was". Menschen auf den Straßen, in Kneipen, ein Blick auf Gauselmann, Harting, Plümat, Proseat – im Kontrast dazu die Stadt im Grünen mit Radfahrern oder dem Paddelboot auf dem Auesee. Und immer wieder: die bunten Häuser. Auch das City-Fest darf nicht fehlen. Zum Ende hin kommen Bürger zu Wort: In Mini-Interviews erzählen sie, was ihre Stadt so liebenswert macht. Fazit: dynamisch, Pluspunkt für die Interviews. 19.148 Aufrufe, veröffentlicht: 2010. Preußisch Oldendorf Man muss dazu sagen: Die Stadt hat zwei offizielle Imagefilme. Einen, der sich ausschließlich dem Tourismus widmet, und einen, der das Stadtleben und den Wirtschaftsstandort präsentiert. Was gleich auffällt: Als einzige Filme in der Riege sind diese beiden mit einer Erklärstimme unterlegt, der die Stadt als Tourismusstandort und familienfreundliche Kommune zeigt. Moderne Industrie: Hervorgehoben werden im Wirtschafts- und Stadtleben-Film nach einer kurzen Präsentation der 13 Ortsteile die Firmen Schwarz Werkzeugbau und Engelbrecht Lasertechnik. Gewerbeflächen mit guter Anbindung an den Mittellandkanal gebe es in Getmold – gleich mit einem dezenten Hinweis: „Wir haben noch Flächen frei." Die Einkaufsmärkte und Geschäfte – unter anderem Fleischerei Schlacke – werden angepriesen, ebenso wie die „moderne Stadtverwaltung" und die „gute regionale Anbindung" über den Bahnhof Holzhausen-Heddinghausen. Kernstück des Tourismus-Films ist der Kurpark mit dem Haus des Gastes, dem Bewegungs- und Barfußpfad. Ob Radwandern, Nordic Walking oder Minigolf: Besonders auf die Freizeitangebote wird eingegangen. Nicht zuletzt die markanten Schlösser und Herrenhäuser – immerhin vier an der Zahl – seien einen Ausflug wert. Und zum Schluss wird zwar nicht der rote Teppich, aber ganz ostwestfälisch und freundlich die Fußmatte ausgebreitet: „Herzlichen Willkommen in Pr. Oldendorf!" Fazit: sehr solide. 3.449 bzw. 650 Aufrufe, veröffentlicht: 2015. Lübbecke Der Wecker klingelt, jemand steigt aus dem Bett, schlürft einen Kaffee, steigt ins Auto, dreht den Zündschlüssel um. Das Ganze drei Mal hintereinander. Ähnlich wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier". Dazu ein fröhliches Pfeifen, das die Musik begleitet. Und zwischendrin werden die verschiedenen Facetten der Stadt am Wiehen gezeigt: der Industriestandort mit Barre, Gauselmann und Co., Familienfreundlichkeit mit Schulen und Kitas, der Freizeitwert mit Fußball, Tennis und Handball. Dazu flanierende Menschen in der Fußgängerzone Lange Straße oder im Café Janke, Stillleben im Großen Torfmoor, der sprudelnde Bierbrunnen, Kirche und Jubel in der Merkur Arena und Abendstimmung im Schneiders an der Niedernstraße (heute: Eclips). Was auffällt: Wo ist der Blasheimer Markt? Wo das Bierbrunnenfest? Fazit: kreativ, aber mit Lücken. 14.543 Aufrufe, veröffentlicht: 2012. Stemwede Mit viel Pathos kommt der neuste der Imagefilme daher – der aus Stemwede: Er ist als einziger in der Riege mit einem eigens komponierten Song unterlegt. „Hier in Stemwede" bleibt gleich im Ohr und beschreibt Landschaft und Menschen in der Gemeinde – durchaus auch mal selbstkritisch („stur"). Passend zur erzählten Geschichte zeigt er junge Familien, den Nachbarschaftsplausch am Gartenzaun, fröhliche Menschen bei Feierlichkeiten wie Open Air, Schützenfesten oder Blütenkorso – und auch ein Feuerwerk durfte in der Reihe nicht fehlen. Und natürlich ganz viel Natur: die Stemweder Berge, Reiter am Waldrand, die Gärten bei Rila. Geschickter Trick von den Stemwedern: Für ein paar herrliche Aufnahmen im Sonnenuntergang haben sie den niedersächschen Dümmer kurzerhand „annektiert". Fazit: geht zu Herzen, vielleicht einen Tick zu viel. 3.344 Aufrufe, veröffentlicht: 2017. Jetzt sind Sie dran! Stimmen Sie hier für den Imagefilm ihrer Wahl ab:

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