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Aufpassen: Anna Wittek, seit fast 30 Jahren in Espelkamp ansässig und passionierte Radfahrerin, ist völlig verunsichert. Eigentlich darf sie hier nicht mehr über den rotgepflasterten Weg auf der Rampe der Fritz-Steding-Brücke fahren. Deshalb steigt sie ab und schiebt ihren Drahtesel, denn auf der Straße ist es ihr zu gefährlich. - © Karsten Schulz
Aufpassen: Anna Wittek, seit fast 30 Jahren in Espelkamp ansässig und passionierte Radfahrerin, ist völlig verunsichert. Eigentlich darf sie hier nicht mehr über den rotgepflasterten Weg auf der Rampe der Fritz-Steding-Brücke fahren. Deshalb steigt sie ab und schiebt ihren Drahtesel, denn auf der Straße ist es ihr zu gefährlich. | © Karsten Schulz

Espelkamp "Das ist mir viel zu gefährlich"

Die seit 30 Jahren in Espelkamp lebenden Anna Wittek macht kritische Anmerkungen zu den vollzogenen Änderungen bei den Radwegen

Karsten Schulz
10.04.2019 | Stand 10.04.2019, 11:27 Uhr

Espelkamp. Anna Wittek wohnt fast 30 Jahre in Espelkamp. Sie ist eine gebürtige Polin. Und sie ist eine mutige Frau. Von Kind an hat sie gelernt, den Mund aufzumachen, wenn ihr etwas als sehr ungerecht auffällt. Aufbegehrt hat sie seinerzeit in ihrer Heimat, als sie für die gleiche Arbeit als Landwirtshaftsingenieurin deutlich weniger Geld bekommen sollte als ein Mann. Seinerzeit setzte sie sich durch.Ob ihr das allerdings beim Radverkehrskonzept gelingen wird, das für die Espelkamper Kernstadt erstellt wird (die NW berichtete), bleibt abzuwarten.

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